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Steht Bitcoin in Indien vor der Regulierung?

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert eine Aufforderung des obersten Gerichts in Indien zur Prüfung einer Bitcoin-Regulierung.

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© Maxim_Kazmin / Fotolia

„Weil Bitcoin global immer stärker akzeptiert wird, sollten Investoren insbesondere Neuerungen aus für die Kryptowährung wichtigen Regionen im Auge behalten. Während sich beispielsweise Japan auf dem Weg zu einer vollständigen Bitcoin-Integration befindet, haben mehrere Kleinstaaten die Kryptowährung bereits gänzlich verboten. Aktuell sollten Bitcoin-Investoren ihr Hauptaugenmerk auf Indien richten", meint Greenspan. 

Bargeldverbot in Indien vor einem Jahr wirkt nach

Mit dem Bargeldverbot vor gut einem Jahr habe die indische Regierung eine drastische Maßnahme ergriffen, um der Korruption entgegenzuwirken, so Greenspan weiter. Noch immer rängen viele Bürger mit diesem Schritt. Bisher verließen sie sich überwiegend auf Kreditkarten, andere hingegen zahletn auf dem Schwarzmarkt nach wie vor mit den ungültigen Banknoten.

Bitcoin-Kurs reagiert unmittelbar

„Dass Indiens oberstes Gericht die Regierung jetzt auffordert, eine mögliche Regulierung von Bitcoin zu prüfen, lässt aufhorchen", hält der Bitcoin-Beobachter fest. Zwar müsse die Regierung diesem Wunsch nicht stattgeben. Dennoch begrüßt Greenspan diese Entwicklung, die eine Regulierung von Bitcoin vorantreibt. Infolge der Ankündigung ist der Bitcoin-Kurs auf ein neues Allzeithoch von 7.965 US-Dollar geklettert, ehe der Kurs wieder etwas nachgegeben hat. (kb)

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