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Speed kills: Geschwindigkeit der IT als Erfolgsfaktor

Bei der Datenverarbeitung geht es oft vor allem um die Bewältigung großer Datenmengen. In der Finanzbranche mit ihrer gelebten Hektik der Kurse geht es um mehr: Masse und Geschwindigkeit müssen in der Informationsverarbeitung zusammenkommen.

Dr. Dieter Falke, Geschäftsführer von Quant.Capital Management
Dr. Dieter Falke, Geschäftsführer der Quant.Capital GmbH & Co. KG (QCKG)
© Quant.Capital Management

„Diese Kombination von Masse und Geschwindigkeit in der Datenverarbeitung ist für viele Bereiche in Zukunft der treibende Erfolgsfaktor“, sagt Dr. Dieter Falke, Geschäftsführer der Quant.Capital GmbH & Co. KG (QCKG). Das gelte zum einen beim quantitativen Research: „Hier müssen immense Mengen an Kurs- und Unternehmensdaten analysiert werden“, sagt Falke. „Je schneller, desto besser, damit die Modelle dann auch rechtzeitig Signale geben können.“ Viele sehr klassische Handelsstrategien lassen sich mit einer großen Rechenleistung schneller umsetzen. „Die heutige Technik an den Börsen ermöglicht es, in immer schnelleren Zeiteinheiten zu handeln, da sind Sekunden die neuen Minuten“, so Falke.

Rechnerkapazität ist insbesondere auch für die Simulationen im Risikomanagement wichtig. „Risikomanagement ist gerade bei den derzeit sehr schnell, sehr stark gestiegenen Märkten eine wesentliche Säule des Anlageerfolgs“, sagt Falke. „Das gilt für die Überwachung großer, institutioneller Portfolios genau wie bei Privatanlegern oder im Eigenhandel der Finanzhäuser.“ Auch beim Risikomanagement sind die Datenverarbeitungskapazitäten entscheidend: So erhöht beispielsweise das Einbeziehen umfangreicher ESG-Faktoren in Risikomodelle die Anforderungen an Datenverarbeitungskapazitäten substanziell. „Das betrifft nicht nur das Erkennen neuer Risiken, sondern auch das Erarbeiten entsprechender Reaktionsmöglichkeiten.“

Verarbeitungsgeschwindigkeiten im Nanosekundenbereich
Im Eigenhandel, wie die QCKG ihn betreibt, sind Verarbeitungsgeschwindigkeiten im Nanosekundenbereich ein wesentlicher Faktor für den Erfolg. „Hier profitieren wir von der Digitalisierung“, sagt Falke. „Die verbesserten Rechenleistungen sorgen dafür, dass wir mit sehr vielen, sehr kleinen Positionen einen soliden Ertrag bei geringem Risiko erzielen können.“ Gerade bei der Bereitstellung von Liquidität zahlt sich diese Hochgeschwindigkeit aus. „Hier sind wir auf einem Stand, mit dem wir uns technisch durchaus auf dem Niveau der führenden Marktteilnehmer an den Börsenplätzen der Welt sehen.“

Systeme lassen sich auch für andere Datenverarbeitungsaufgaben einsetzen
Solch leistungsstarke Infrastruktur lässt sich dabei auch für weitere Aufgaben einsetzen: „Wir haben uns mit der Infrastruktur eine sehr hohe Datenverarbeitungskompetenz und -kapazität aufgebaut“, so Falke. „Die entwickelten Systeme lassen sich grundsätzlich auch für andere Datenverarbeitungsaufgaben einsetzen. So könnten beispielsweise Energiekonzerne und -händler in Zukunft auch als interessante Kundengruppe für die Verarbeitung weltweiter Strom- und Elektrizitätsdaten in Frage kommen, was der Gesellschaft weitere, gebührenbasierte Wachstumspfade eröffnet.“

Möglich ist es zudem, Echtzeitindizes für Asset-Manager oder Börsenplätze zu generieren. Denn überall hier ist die Geschwindigkeit in der Datenverarbeitung bei gleichzeitiger Menge der verarbeiteten Daten ein wesentlicher Erfolgsfaktor. (kb)

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