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Sparkassen starten weiteren Fusionsversuch

Der Spruch, dass gebrannte Kinder das Feuer scheuen, scheint nicht für die Sauerländer Sparkassen aus Meschede-Eslohe und Finnentrop zu gelten. Nach gescheiterten Fusionsverhandlungen mit Nachbarinstituten starten beide nun eigene Annäherungsversuche.

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© Gajus / stock.adobe.com

Die Sauerländer Sparkassen aus Meschede-Eslohe und Finnentrop mussten erst kürzlich ihre Fusionspläne mit anderen Partnern aus dem öffentlich-rechtlichen Bankenlager aufgeben. So scheiterte im November die angekündigte Fusion der Sparkasse Meschede mit der Sparkasse Arnsberg-Sundern, und erst Ende Dezember haben die Finnentroper ihre Pläne für einen Zusammenschluss mit der Sparkasse aus dem Märkischen Kreis ad acta gelegt.

Anstatt jetzt erst einmal Ruhe einkehren zu lassen, unternehmen beide Institute sofort einen neuen Anlauf und wollen es diesmal miteinander versuchen. Der dritte im Bunde soll die Stadtsparkasse aus Schmallenberg sein. Dies gaben die Bürgermeister der beteiligten Kommunen am vergangenen Wochenende bekannt. Sollte der innerhalb kürzester Zeit geplante Zusammenschluss gelingen, käme das neue Institut auf eine kumulierte Bilanzsumme von rund 1,3 Milliarden Euro und rund 300 Beschäftigte.

"Eine größere Sparkasse bietet mehr Entwicklungsmöglichkeiten, sichert die Hauptstellenfunktion in der jeweiligen Region und bringt mehr Kostenvorteile und Stabilität in einer anspruchsvollen Zeit“, so die drei Sparkassenchefs Peter Schulte (Meschede-Eslohe), Peter Vogt ( Schmallenberg) und Frank Nennstiel (Finnentrop). Den Räten der Städte Meschede und Schmallenberg sowie der Gemeinden Eslohe und Finnentrop sollen die Fusionspläne noch vor den Sommerferien zur Abstimmung vorgelegt werden. (mh)

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