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Solidar Sterbekasse ist weiterhin gut unterwegs

Die Solidar Sterbekasse ist auf Wachstumskurs, was die Mitgliederentwicklung sowie die verwalteten Gelder anbelangt. Dafür verantwortlich war auch die Übernahme zweier anderer Sterbekassen.

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Die Mitgliedervertreter der Solidar Versicherungsgemeinschaft Sterbegeldversicherung waren mit der Geschäftsentwicklung zufrieden.
 

Der Vorstand der SOLIDAR Versicherungsgemeinschaft Sterbegeldversicherung VVaG hat seinen Mitgliedervertretern den Geschäftsbericht per 31.12.2016 vorgelegt. Die wichtigsten Eckpunkte: Die Anzahl der Mitglieder konnte um 12.328 Personen auf 93.259 gesteigert werden. Die Summe der versicherten Sterbegelder erhöhte sich auf 333 Millionen Euro, das operative Geschäftsergebnis des Jahres 2016 beläuft sich auf 4,8 Millionen Euro. Wie "Institutional Money" auf Anfrage erfuhr, belief sich die Gesamtbruttoverzinsung der Kapitalanlagen auf 3,9 Prozent (Vj. 4,0 %). Die Reinverzinsung betrug 2016 rund 3,7 Prozent (Vj. 4,0 %). Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Verantwortlichen aus heutiger Sicht  eine Nettoverzinsung von um die 3,5 Prozent. Das ist mehr als der aktuelle Rechnungszinssatz von derzeit 1,75 Prozent und spricht für die gute Arbeit der Solidar-Manager.

Die Solidar zählt laut eigenen Angaben zu den führenden Sterbekassen in Deutschland und hat ihre Wurzeln als betriebliche Vorsorgeeinrichtung für die Mitarbeiter des Bochumer Verein sowie von Krupp Stahl. Heutzutage ist die Solidar für alle Interessenten geöffnet und sieht sich als eine sinnvolle Alternative zu den Angeboten der großen Versicherungskonzerne.

Übernahme von zwei anderen Sterbekassen
Die gute Geschäftsentwicklung in 2016 resultierte laut Solidar „neben einer soliden und langfristig ausgerichteten Kapitalanlage“ aus organischem Wachstum sowie der Übertragung von zwei anderen Sterbekassen aus Wuppertal und Schwerte auf die Solidar.

Bonifizierung
Die Mitgliedervertreter haben beschlossen, dass die verteilungsfähigen Gewinne der vergangenen drei Jahre direkt den Mitgliedern zu Gute kommen. Alle Versicherten erhalten zusätzlich zur Garantieverzinsung eine Bonifizierung, die bis zu zwei Prozent p.a. der angesparten Gelder beträgt. Darüber hinaus wurde die Verlängerung von Beitragsrabatten und Gewinnzuschlägen beschlossen. Hierin komme der solidarische Gedanke dieses Versicherungsvereins zum Ausdruck, da sämtliche Überschüsse direkt und indirekt den Mitgliedern zu Gute kommen.

„Unsere einfach gehaltenen und für jedermann verständlichen Sterbegeldprodukte erfreuen sich steigender Beliebtheit“ stellt Solidar-Vorstandsvorsitzende Klaus Reimann fest. Seiner Ansicht nach hebt sich die Solidar damit deutlich von den Wettbewerbern ab, die stark durch die Niedrigzinsphase sowie eine straffere Regulierung durch die Aufsichtsbehörden leiden. (aa)

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