Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Märkte
twitterlinkedInXING

SoftBank in der Bredouille: Weiteres Start-Up entlässt Leute

Der softbank vision fund und SoftBank-Gründer und CEO Masayoshi Son haben schon bessere Zeiten gesehen: Nach dem abgesagten IPO von WeWork und dessen Schrumpfung legt nun Car-Sharing-Unternehmen Getaround den Rückwärtsgang ein. Die Zahl der gesunden Einhörner im SoftBank-Stall schrumpft.

son_masayoshi__softbank_klein_quer_bloomberg.jpg
Der Einhorn-Stall von SoftBank-Gründer und CEO Masayoshi Son durchlebt schwierigere Zeiten. 
© Kiyoshi Ota/Bloomberg / Bloomberg

Getaround hat vor kurzem angekündigt, dass man ein Kostensenkungsprogramm einleiten werde, dass auch einen Abbau von Mitarbeitern beinhalte. Das Car-Sharing-Unternehmen weigerte sich, konkrete Zahlen zu nennen. Der Information zufolge sollen es ungefähr 150 Mitarbeiter sein, die gehen müssen. Das entspricht in etwa einem Viertel der Belegschaft. 

Ist der Hype nun endgültig vorüber?
Die von SoftBank unterstützte Firma ist damit nach WeWork und Uber bereits die dritte aus dem Zukunftsfondsportfolio, die den Rotstift ansetzen muss. Ebenfalls im Gespräch für Kürzungen des Headcounts sind der indische Hotelbetreiber Oyo und das Nahrungsmittel-Automatisierungs-Start-Up Zume Pizza.

Bloß disruptiv zu sein, ist wohl nicht genug
Die Nachricht zu den Entlassungen bei Getaround kam insofern überraschend, als man sich noch vor kurzem auf Einkaufstour befand. So erwarb Getaround im April 2019 das europäische Car-Sharing-Start-Up-Unternehmen Drivy für stattliche 300 Millionen US-Dollar, und im September 2019 suchte man frisches Geld im Ausmaß von 200 Millionen US-Dollar, als PitchBook zufolge noch einer Bewertung von 1,7 Milliarden US-Dollar für Getaround aufgerufen wurde. Zudem ist unklar, ob sich die letzte Kapitalspritze überhaupt materialisierte. 

Troubles im Car-Sharing-Sektor
Die bevorstehenden Entlassungen bei Getaround signalisieren, dass die Probleme im Car-Sharing-Sektor ungelöst sind, mussten doch Marken wie ReachNow, Car2go und LimePod letztes Jahr zurückgestutzt oder eingestampft werden. 

Wer neben SoftBank seine Wunden leckt
Neben SoftBank haben an Finanzierungsrunden von Getaround auch Investoren wie Menlo Ventures, Braemar Energy Ventures und Toyota teilgenommen. (kb)

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren