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So performten Österreichs Pensionskassen vergangenes Jahr

Österreichs Pensionskassen erzielten 2017 eine über dem langjährigen Durchschnitt liegende Performance. Dafür verantwortlich war eine relativ hohe Aktiengewichtung in den Portfolios. Angesichts dieser guten Zahlen fordert der Pensionskassenverband eine Stärkung der zweiten Säule.

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Mag. Andreas Zakostelsyk, Fachverband der Pensionskassen: „2017 war ein gutes Jahr für die Pensionskassen.“
Anmerkung: Die interessantesten Grafiken und Statistiken der gehaltenen Präsentation können Sie nachfolgender Bildergalerie entnehmen ->
 
© Pensionskassenverband

Das Jahr 2017 beendeten Österreichs Pensionskassen in einer Durchschnittsbetrachtung mit einer Performance von 6,13 Prozent. Zum Vergleich: Die langjährige Durchschnittsperformance seit dem Start der Pensionskassen Anfang der 1990er-Jahre in Österreich liegt über einen 27-Jahres-Zeitraum bei 5,55 Prozent pro Jahr. Diese Zahlen beruhen auf Daten des Fachverbands der Pensionskassen Österreichs und sind ein vorläufiger Wert, der im Laufe des Jahres leicht korrigiert werden könnte. Anmerkung: Eine detaillierte Performance-Übersicht und viele anderen interessante Informationen finden Sie in der obigen Bildergalerie.

„Die heimischen Pensionskassen haben wieder bewiesen, wie erfolgreich sie wirtschaften. Mit diesem Jahresergebnis liegen die Pensionskassen auch im Vergleich mit anderen Veranlagungsformen an der Spitze“, erklärte Mag. Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen, anlässlich der Präsentation dieser Zahlen in Wien.

In Summe verwalten die zehn österreichischen Pensionskassen per Ende 2017 ein Vermögen von 22,6 Milliarden Euro (+5,8% im Vergleich zum Vorjahr) und sind damit der größte private Pensionszahler der Alpenrepublik.

Aktienquote immer höher
Ein Blick auf die Asset Allocation aller österreichischen Pensionskassen (Stand per Ende 3. Quartal 2017) zeigt, dass die Aktienquote zum Stichtag 36,06 Prozent betrug. Anleihen wurden mit 56,66 Prozent, Immobilien mit 3,77 Prozent und „Sonstiges“ mit 3,51 Prozent gewichtet. Der Großteil der Gelder ist über Fonds angelegt. Wie Zakostelsky jedoch mit ihm per Jahresultimo vorliegenden Zahlen auf der Veranstaltung verriet, sei inzwischen die Aktienquote auf über 37 Prozent zu Lasten einer reduzierten Anleihentangente gestiegen. Dies zeigte laut Zakostelsky, dass die heimischen Pensionskassen trotz eines langfristigen und nachhaltigen Investmenthorizonts ihre Portfolios im Rahmen einer taktischen und strategischen Asset Allocation durchaus atmen lassen und ihre Aktienquote in guten Zeiten erhöhen, um eine höhere Performance zu erzielen.

Jedem Bürger eine Firmenpension
Im zweiten Teil der Veranstaltung forderte Zakostelsky einen rascheren Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge in Österreich. „Wir freuen uns über das klare Bekenntnis der Bundesregierung zum Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge. Angesichts der anhaltenden sozialen und demographischen Änderungen ist eine solche Ergänzung der staatlichen Pension zum Erhalten des gewohnten Lebensstandards im Alter unumgänglich“, so Zakostelsky. „Es wird allerdings – auf Grund der langen Vorlaufzeit für neue Regelungen – wichtig sein, diese Maßnahmen möglichst rasch in die Tat umzusetzen. Ich bin zuversichtlich, dass die neue Regierung dies im Interesse der Österreicher bereits in den kommenden Monaten in Angriff nehmen wird.“

Der Pensionskassen-Verband-Obmann verwies dabei auf eine IHS-Studie: Diese belegt, dass sich ein Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge durch staatliche Förderungen sowohl auf die Pensionskassenpensionen als auch auf die Gesamtwirtschaft signifikant positiv auswirkt. Im Optimalfall berechnet die IHS-Studie eine zusätzliche Wertschöpfung von bis zu plus 1,7 Milliarden Euro in zehn Jahren und damit verbunden eine Generierung von bis zu 2.712 zusätzlichen und dauerhaften Arbeitsplätzen. (aa)


Veranstaltungshinweis:
Podiumsdiskussion | Sozialpartnermodell – wie geht es weiter?

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