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So kamen Österreichs Pensionskassen durch das vergangene Quartal

Österreichs Pensionskassen konnten ihr verwaltetes Vermögen im dritten Quartal steigern. Dafür verantwortlich war auch eine positive Performance, die 2019 zu einem guten Anlagejahre machen könnte, falls an den Börsen bis Ende Dezember nichts Schlimmes passieren sollte.

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Die Bezieher von Firmenpensionen können mit der bisherigen Performance des Jahres 2019 zufrieden sein.
 
© david_franklin / stock.adobe.com

Die Anspruchs- und Leistungsberechtigten von Firmenpensionen in Österreich können zumindest aus Performancesicht auf ein gutes Jahr hoffen. Denn Österreichs betriebliche und überbetriebliche Pensionskassen erzielten in einer Durchschnittsbetrachtung laut Daten der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB), die die FMA veröffentlichte, im dritten Quartal eine Performance von 2,0 Prozent. Über die ersten neun Monate 2019 ergibt dies ein Plus von 9,1 Prozent.

Dabei konnten vor allem die überbetrieblichen Pensionskassen bei der Performance überzeugen, wie die nachfolgende Grafik zeigt:

Immer mehr Firmenpensionen
Das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen betrug zum Ende des 3. Quartals 2019 23,7 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 532,4 Millionen Euro oder 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten erhöhte sich um 0,6 Prozent auf rund 968.000, davon bezogen elf Prozent bereits eine Pensionsleistung.

Das Vermögen der Pensionskassen wird von acht Anbietern verwaltet, aufgeteilt auf fünf überbetriebliche und drei betriebliche Pensionskassen.

Breite Risikostreuung
Das Vermögen der Pensionskassen wird zu 97,3 Prozent indirekt über Investmentfonds gehalten. Durchgerechnet in Anlageklassen machen Schuldverschreibungen mit 48 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von Aktien mit rund 30,5 Prozent und Guthaben bei Kreditinstituten mit 6,5 Prozent. Der Rest entfällt auf Immobilien, Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögenswerte, wie die nachfolgend Grafik zeigt.

 

Das Vermögen war nach Währungsabsicherungsgeschäften zu rund 31,2 Prozent in ausländischer Währung investiert. (aa)

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