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So entwickelten sich im Oktober die Edel- und Industriemetalle

Eine höhere spekulative Neigung gab im vergangenen Monat den verschiedensten Metallen wie auch dem Ölpreis einen Kursschub, berichtet Investmentboutique Stabilitas aus Bad Salzuflen.

Martin Siegel, Stabilitas
Martin Siegel
© Stabilitas

Der Edelmetallsektor entwickelte sich im Oktober gegenüber dem Vormonat etwas positiver. Der Goldpreis lag zum Monatsende bei 1.780,65 US-Dollar pro Feinunze und notierte damit 1,6 Prozent höher als im Vormonat. Auch der Silberpreis verteuerte sich im Oktober und beendete den Monat mit 23,78 US-Dollar pro Feinunze, eine Steigerung von 7,2 Prozent gegenüber September. „Anleger setzen wieder stärker auf Edelmetalle als Beimischung ihrer Portfolios. Der deutlich gestiegene Silberpreis lässt  darauf schließen, dass das Interesse von spekulativen Investoren zuletzt wieder zugenommen hat“, meint Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer von Stabilitas.

Höhere Nachfrage, höhere Notierungen
Die positive Entwicklung der Minenaktien steht im Einklang mit den Preisverläufen der zugrundeliegenden Edelmetalle. „Die steigenden Preise bei den Edelmetallaktien spiegelt auch in diesem Segment der Edelmetallmärkte die gestiegene Nachfrage spekulativ orientierter  Anleger wider“, sagt der Experte Siegel.

Platin und Palladium entwickelten sich im Oktober wieder positiver als im Vormonat. Der Preis für Platin ist um 5,7  Prozent gestiegen und lag am Monatsende bei 1.021 US-Dollar pro Feinunze. Palladium schloss zum Monatsende bei 1.995 US-Dollar pro Feinunze und stieg damit um 4,2 Prozent.

Basismetalle größtenteils ebenfalls wieder stärker
Die Basismetalle entwickelten sich insgesamt positiv. Der Nickelpreis ist gegenüber dem Vormonat um 7,2 Prozent gestiegen und schloss bei 19.480 US-Dollar. Auch der Preis für Blei verteuerte sich im Oktober auf 2.448 US-Dollar (+15,9 Prozent). Der Preis für Aluminium hingegen verringerte sich auf 2.716 US-Dollar (-5 Prozent). Zink indes verteuerte sich um 14,6 Prozent auf 3.015 US-Dollar.

Das Industriemetall Kupfer notierte um zehn Prozent höher als zuvor und schloss bei 9.952 US-Dollar. „Die Basismetalle zeigten sich sehr fest, ausgenommen von Aluminium, das um fünf Prozent gefallen ist. Die hohe Nachfrage nach den Basismetallen ist vor dem Hintergrund einer robusten weltweiten Konjunktur zu sehen“, so Siegel.

Ölpreis marschierte weiter nach oben
Mit Blick auf den Ölpreis hat Brent-Öl im Oktober um 11,3 Prozent zugelegt und den Monat bei einem Preis von 83,50 US-Dollar pro Barrel beendet. „Die stark gestiegenen Preise bei Basismetallen und im Energiesektor führen zu steigenden Inflationsraten weltweit. Die Inflationsrate in Deutschland von 4,5 Prozent ist die höchste seit 28 Jahren“ resümiert Siegel abschließend. (aa)

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