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sentix: Konjunktur stabilisiert sich, aber neues Risiko im Entstehen

Die Stabilisierung der von sentix gemessenen Konjunkturindikatoren schreiten im Januar 2022 voran. Damit könnte die Weltwirtschaft aus dem „mid cycle slowdown“ herausfinden. Leider entwickeln sich die Zentralbanken zum neuen Spielverderber, berichtet der Sentimentspezialist sentix.

Patrick Hussy, sentix
Patrick Hussy, sentix
© sentix

Die erste Konjunkturindikation in 2022 liegt laut sentix nun vor: Auch im neuen Jahr gehen die Anleger von keinem Abriss der Wirtschaftsdynamik aus – trotz neuer Virusvarianten und steigender Infektionszahlen. Vielmehr stabilisieren sich die Erwartungswerte, die Lagebeurteilung verbessert sich sogar weltweit, schreibt sentix-Geschäftsführer Patrick Hussy in einer Analyse.

Mit 14,9 Punkten steigt der Gesamtindex für die Eurozone um 1,4 Punkte an. Die Lagewerte verbessern sich um 3,0 Punkte, während die Erwartungskomponente stagniert (siehe nachfolgende Grafik). Für Deutschland sieht es darüber hinaus ähnlich aus.

Viele Probleme bestehen weiter
Gleichzeitig begleiten die „alten Probleme“ aus 2021 auch den Start ins neue Jahr: Lieferengpässe und unverändert hohe Inflationszahlen machen den Unternehmen schwer zu schaffen und sorgen für einen gewissen Bremseffekt. Die Erwartungen stagnieren daher in etwa auf dem Vormonatsniveau. In Summe werten die Anleger die Konjunktur
dennoch als stabil ein, sagt Hussy: "Der geordnete Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 und die nun erfolgte Stabilsierung bestätigen unser Basisszenario einer konjunkturellen Verschnaufpause im großen Zyklus. Der sogenannte „mid cycle slowdown“ dürfte daher von einer erneuten Konjunkturbelebung abgelöst werden."

Zentralbanken steigen bei der Liquiditätsversorgung auf die Bremse
Der grundsätzlich konstruktive Ausblick von sentix für die Konjunktur in 2022 (vor allem erstes Halbjahr) hat jedoch eine Achillesferse: Die Unterstützung expansiver Notenbanken droht schneller als gedacht auszulaufen.

Das sentix-Themenbarometer „Notenbankpolitik“ zeigt eine zunehmende Belastung für den Bondmarkt und damit für die Realwirtschaft an (siehe untere Grafik). Die Belastung hierüber wird stärker eingeschätzt als im Jahr 2018. Damals schlugen die Währungshüter ebenfalls einen restriktiveren Kurs ein. "Fiskalische Ausgleichsimpulse müssen daher zügig gesetzt
werden, um den nachlassenden Geld-Impuls der Notenbanken aufzufangen", empfiehlt Hussy abschließend. (aa)

 

 

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