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Schützen Sachwerte kurzfristig vor Inflation?

Unter Volkswirten gilt es bereits als ausgemachte Sache, dass die Verbraucherpreise weiter anziehen und Ende 2021 oberhalb von vier Prozent liegen werden. Wäre das aus historischer Sicht ein gutes Umfeld für die wichtigsten Anlageklassen? Sven Lehmann von HQ Trust hat nachgerechnet.

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 Sven Lehmann, Portfoliomanager bei HQ Trust
© HQ Trust

Der Fondsmanager des HQT Global Quality Dividend, Sven Lehmann, wählte für seine neue Analyse vier Assetklassen aus: Aktien (MSCI USA), Renten (BLB Barclays Global Aggregate), Rohstoffe (S&P GSCI) sowie Immobilien (Case-Shiller Home Price Index). Für die Auswertung teilte Sven Lehmann die jährliche Veränderung der Kerninflation in vier Segmente ein. Die Untersuchung umfasst die Jahre seit 1976.

Welche Anlageklassen bei einer Inflationsrate von 3 bis 5 Prozent am besten abschnitten
DIes sind Aktien, Renten und Rohstoffe, wie die folgende Grafik zeigt:

Erkenntnisse im Detail
„Blickt man auf die reale Rendite, schnitten 3 der 4 Anlageklassen bei einer Inflationsrate von 3 bis 5 Prozent in der Vergangenheit im Mittel am besten ab: Aktien, Renten und Rohstoffe", hält Lehmann fest. Im Durchschnitt legten Aktien in diesen Phasen real um 14,1 Prozent zu, Anleihen um 8,6 und Rohstoffe um 5,9 Prozent. Allerdings haben alle Ergebnisse sehr hohe Schwankungen.“

Hohe Volatilität der Performances
„Bei den Anleihen überrascht das gute Abschneiden auf den ersten Blick. Allerdings flossen hier auch die Daten Ende der 1970er Jahre ein, in denen die Inflation im Korridor von 3 bis 5 Prozent schon wieder auf dem Weg nach unten war“, sagt Lehmann. Und weiter: „Stieg die Inflation über die Marke von 5 Prozent, fiel es in der Vergangenheit allen Anlageklassen schwer, auf Sicht der kommenden 12 Monate positive Renditen zu erzielen. Einzige Ausnahme sind die Rohstoffe, was vor allem an den Energierohstoffen lag.“ (kb)

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