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Schrumpfen der deutschen Bankenlandschaft geht weiter

Die Konsolidierung im deutschen Bankensektor hat sich 2018 erneut fortgesetzt. Im Jahresverlauf sank die Zahl der Kreditinstitute um 40 auf 1783. Dies entspricht einem Rückgang um 2,2 Prozent, wie aus kürzlich veröffentlichten Zahlen der Bundesbank hervorgeht.

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Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling
© Bundesbank

Die Gesamtanzahl sei aufgrund von Neuzugängen von Banken, sie sich auf den Brexit vorbereiten, nicht so stark gefallen wie 2017, als das Minus noch bei 65 Instituten gelegen hatte.

Der Bankensektor erlebt strukturelle Veränderungen
"Grund hierfür sind vor allem das Niedrigzinsumfeld, die herausfordernde Wettbewerbssituation sowie die Digitalisierung, die hohe Investitionen und Anpassungen von den Banken erfordert. Insofern sind auch in den kommenden Jahren weitere Fusionen im Bankensektor zu erwarten“, erklärte Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling.

Genos-Banken schrumpften am deutlichsten
Im Einzelnen sank die Zahl der Institute des Genossenschaftssektors auf 864, ein Rückgang von 4,4 Prozent. Im Sparkassensektor schlossen sich fünf Sparkassen zusammen, somit verbleiben 386 Sparkassen. Die Zahl der Kreditbanken nahm 2018 um acht auf 398 Institute zu.

Deutlich stärker sank die Zahl der Geschäftsstellen
Diese verringerten sich in 2018 um 2239 oder 7,4 Prozent auf nunmehr 27.887. Dieser Wert umfasst klassische Filialen sowie Stellen mit Selbstbedienungs-Terminals und zusätzlicher Beratungsmöglichkeit. Reine Selbstbedienungs-Terminals sind nicht enthalten. Bei den Sparkassen, einschließlich Landesbanken, gab es erstmals weniger als 10.000 Filialen. (kb)

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