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Schroders neuer Infrastrukturanleihenfonds knackt Milliardengrenze

Der in europäische Infrastrukturanleihen investierende Schroder Euro Enhanced Infrastructure Debt Fund II knackt die Eine-Milliarde-Euro-Marke.

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Europas Infrastruktur bedarf nicht nur des Ausbaus, sondern auch der Erneuerung. Finanziert wird dies vielfach durch institutionelle Gelder.
© Blue Planet Studio

Schroders Capital gibt bekannt, dass der Schroder Euro Enhanced Infrastructure Debt Fund II (JULIE II) durch neue Mittelzuflüsse die Marke von eine Milliarde Euro erreicht hat. Das in Luxemburg domizilierte, in der Rechtsform eines „Reserved Alternative Investment Fund“ aufgelegte Gefäß, wird von einem auf Infrastruktur spezialisierten Team von Schroders Capital gemanagt und wurde im dritten Quartal 2020 aufgelegt. Das Management investiert in europäische Sub-Investment-Grade-Infrastrukturanleihen. Die eingesammelten Gelder kommen zu etwa gleichen Teilen von Investoren aus Asien und Europa, wobei 30 Prozent von deutschen Anlegern stammen.

Die jüngste Mitteilung folgt nur kurze Zeit auf die Meldung von diesem Frühjahr, in der informiert wurde, dass mehr als 700 Millionen Euro eingesammelt worden waren. Der Fonds ist der zweite im Rahmen dieser Strategie. Sein Vorgänger (JULIE I) wurde 2017 aufgelegt und sammelte fast 350 Millionen Euro ein. Diese Mittel wurden in zwei Jahren fast vollständig angelegt.

Über die Strategie des neuen Fonds
JULIE II ist auf bereits bestehende Infrastruktureinrichtungen mittlerer Größe in Europa fokussiert, wobei eine diversifizierte Positionierung in Anleihen aus verschiedenen Ländern und Sektoren im Vordergrund steht.  Beispiele hierfür sind Wasser- und Energieversorger, Eisenbahngesellschaften, Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, Stromverteilungsnetze und Straßen.

Als Teilbereich von Schroders Capital, welches ein Gesamtvermögen von 66 Milliarden US-Dollar verwaltet, bietet das auf Infrastruktur spezialisierte Team Anlegern Zugang zu stabilen und nachhaltigen Renditen aus wesentlichen Infrastruktureinrichtungen in Europa, wobei die gesamte Kapitalstruktur einbezogen wird (vor- und nachrangig zu bedienendes Fremdkapital, Eigenkapital).

In den letzten fünf Jahren hat dieses Team in 14 europäischen Ländern und 10 Teilsektoren, verteilt auf die gesamte Kapitalstruktur, ca. 2,8 Milliarden Euro in über 80 Infrastruktur-Transaktionen investiert.

Großes Interesse
Im Januar 2021 ernannte Schroders Chantale Pelletier zum Global Head of Infrastructure und übertrug ihr die Verantwortung für das Wachstum und die Weiterentwicklung der Plattform für Infrastrukturinvestments. Pelletier kommentiert: „Das Interesse der Anleger an JULIE II war seit der Fondsauflegung im letzten Jahr ungewöhnlich groß. Dass die feste Obergrenze von einer Milliarde Euro durch Mittelzuflüsse in relativ kurzer Zeit erreicht wurde, zeigt, dass unsere Anleger von der Fähigkeit des Teams überzeugt sind, hervorragende Anlagemöglichkeiten zu erkennen und robuste Renditen zu erwirtschaften. Anlagechancen im Bereich Infrastrukturinvestitionen werden durch wichtige Megatrends bestimmt, und wir stellen weiterhin sicher, dass wir gut aufgestellt sind, um Anleger zu unterstützen.“

Laut Pelletier bilden nach Covid-19 Infrastrukturprojekte die Grundlage für die Erholung der Weltwirtschaft. Deshalb sei es für Schroders Capital noch wichtiger, sich für die eigenen Kunden als lokaler Infrastrukturspezialist zu positionieren, der aber im globalen Maßstab und aus einer globalen Perspektive heraus agiert.

Viele deutsche Großanleger investiert
Peter Begler, Alternatives Director bei Schroders Capital in Frankfurt am Main, sagt zum Anteil deutscher Investorengelder: „Etwa 30 Prozent der gesamten Mittelzuflüsse stammen von deutschen Investoren, was uns sehr freut. Der große Anteil spiegelt die enorme Nachfrage nach alternativen Investmentlösungen auf dem deutschen Markt wider, denn zu den 30 Prozent zählen nicht nur bereits bestehende Investoren von Julie I, sondern auch weitere Erst-Investoren.“

Jerome Neyroud, Head of Infrastructure Debt bei Schroders Capital, erklärt: „Der Erfolg und das Tempo dieser Mitteleinwerbung machen deutlich, wie wichtig es für das Team war, als eines der ersten in diesem Markt aktiv zu werden. Nach unserer Einschätzung ist JULIE II einer der größten Nachranganleihen-Fonds am Markt. Damit positionieren wir uns als ein führender Fondsmanager in diesem Bereich, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die komplexen Anforderungen seiner Kunden und Anleger zu erfüllen.“ (aa)

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