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Schelhammer & Schattera setzt auf neue Ethikrichtlinie

Das Bankhaus Schelhammer & Schattera aus Wien, das eine jahrzehntelange enge Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche in Österreich verbindet, setzt ab sofort auf die neuen Ethikrichtlinien der Österreichischen Bischofskonferenz.

Georg Lemmer, Leiter Institutionelle Kunden beim Bankhaus Schelhammer & Schattera.
Georg Lemmer, Leiter Institutionelle Kunden, Schelhammer & Schattera
© Schelhammer & Schattera

Die Bank Schelhammer & Schattera implementiert die 2018 von der Österreichischen Bischofskonferenz beschlossene neue Ethik-Richtlinie in ihren eigenen Investment-Management-Prozesse, der auf ethischen und nachhaltigen Kriterien basiert.

Internationale Beachtung
„Die neue Richtlinie der österreichischen Bischofskonferenz ist wegweisend für die ethisch-nachhaltige Veranlagung institutioneller Investoren“, erklärt Georg Lemmer, Leiter Institutionelle Kunden beim Bankhaus Schelhammer & Schattera. „Erstmals wurde ein Leitfaden in diesem Wachstumssegment entwickelt, der auch international Beachtung findet. Die neue Richtlinie der Österreichischen Bischofskonferenz konnte nun in einem mehrstufigen Prozess unter Aufsicht und Beschlussfassung des Ethikbeirates für die Superior Fonds 1 bis 5, die von der Security KAG verwaltet werden, sowie Produkte der Vermögensverwaltung des Bankhauses umgesetzt werden“.

Das Grundprinzip der Ethik-Prinzipien lautet: Kirchliche Geldanlagen streben einen langfristigen Ertrag als Frucht eines ökonomischen Wachstums an und schließen daher alle Formen von kurzfristigen und spekulativen Renditen aus. Bei der Anlage von kirchlichen Geldern ist im Konflikt mit ökonomischen Gesichtspunkten der Ethik der Vorzug zu geben.

Mehr Adressaten, strenge Auslegung
Gegenüber den bisherigen Regelungen zeichnen sich die neuen Ethikrichtlinien der Bischofskonferenz durch ein höheres Maß an Verbindlichkeit und durch ihren Geltungsbereich für die Kirche in ganz Österreich (Diözesen und Ordensgemeinschaften) aus. Durch ein geschlossenes kirchliches Auftreten soll „Ernsthaftigkeit, Glaubwürdigkeit, aber auch eine Vorbildwirkung und mehr Klarheit für alle Beteiligten“ bewirkt werden. Es gehe darum, ökonomische Anlagekriterien wie Sicherheit, Liquidität und Rendite in eine ethische Wertorientierung und nachhaltiges Handeln einzubetten.

Die Prinzipien des ethischen Investments lauten „Verhindern - Fördern - Verändern“ und werden umgesetzt durch konkrete Ausschlusskriterien, den „Best-in-Class“-Ansatz im Blick auf besonders investitions- und somit förderungswürdige Projekte und durch „Engagement“ zwecks konkreter Einflussnahme auf Institutionen mittels Investitionen. Besonders detailliert verfasst sind die Ausschlusskriterien. Sie sind in jedem Fall einzuhalten und können durch eine insgesamt hervorragende ethische Performance nicht ausgeglichen werden, hält die Richtlinie fest.

Kirchliche Investoren sind ein wichtiger Player
Schon aus der Geschichte des ehemals im Besitz kirchlicher Organisationen stehenden Bankhauses Schelhammer und Schattera  – nunmehr Teil der GRAWE-Bankengruppe - bilden Institutionen der Kirche wie auch kirchennaher Vereinigungen ein sehr wichtiges Standbein im Bereich institutioneller Kunden der ältesten Privatbank Wiens. Deren Bedeutung am Markt wird auch durch die aktuellen FNG-Zahlen (FNG, Forum Nachhaltige Geldanlagen) bestätigt.

Demnach entfallen mehr als drei Viertel der derzeit knapp 15 Milliarden in Investmentfonds und Mandaten nachhaltig angelegten Gelder auf institutionelle Anleger, und von diesen wiederum elf Prozent auf kirchliche Institutionen und Wohlfahrtseinrichtungen. Sie nehmen damit den zweiten Platz hinter den am Markt dominanten Vorsorgekassen (68 Prozent) ein. (aa)

 

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