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Russischer Gasstopp könnte Wirtschaftseinbruch wie 2008/09 auslösen

Falls die Russen Deutschland wirklich komplett den Gashahn zudrehen oder längere Zeit zu wenig Gas liefern, würde hierzulande eine Krise ausbrechen, die wohl mit den Jahren 2008/09 vergleichbar wäre. Im Worst Case könnten Banken und systemrelevante Unternehmen staatliche Unterstützung benötigen.

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© Victoria / stock.adobe.com

Sollte Russland die Gaslieferungen komplett einstellen, droht Deutschland nach Ansicht der Commerzbank ein Konjunktureinbruch, der dem ähneln würde, der auf die Finanzkrise von 2008 folgte, berichtet Bloomberg.

Im Ergebnis würde die Bank weitere Rückstellungen von 500 bis 600 Millionen Euro für notleidende Kredite bilden. Kleine und mittlere Unternehmen, die ein solches Szenario hart treffen würde, stellen für die Commerzbank eine wichtige Kundengruppe dar.

Vergangene Woche warnte bereits die Deutsche Bank, sie würde in einem solchen Szenario über einen Zeitraum von zwei Jahren zusätzlich 1 Milliarde Euro zurücklegen müssen.

Im Moment gehe es den Firmenkunden “noch gut”, erklärte Commerzbank-Finanzchefin Bettina Orlopp im Interview mit Bloomberg TV. Während der Pandemie seien von den Unternehmen Liquiditätsreserven aufgebaut worden. “Wenn es einen kompletten Gas-Stopp geben würde, was noch immer ein ebenfalls wahrscheinliches Szenario ist, dann glauben wir, dass wir eine Rezession in Deutschland sehen würden.”

Staatliche Unterstützung notwendig?
Die von der Commerzbank und der Deutschen Bank genannten potenziellen zusätzlichen Rückstellungen entsprächen etwa 20 Basispunkten ihres Kreditbestands. Für das schlimmste angenommene Szenario geht die Commerzbank von staatlicher Unterstützung aus. Die Deutsche Bank tut dies nicht.

“Jeder Tag, jede Woche hilft, weil die Menschen sich vorbereiten, die Unternehmen sich vorbereiten und die Regierung sich vorbereitet”, sagte Orlopp. “Das dritte Quartal wird wichtig sein, weil wir dann hoffentlich noch mehr wissen. Aber es ist ein ziemlich volatiles Quartal zu erwarten.” (aa)

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