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Risikoprämien sind mittlerweile attraktiv, Schwankungen gehen weiter

Trotz mittlerweile hoher und damit aus langfristiger Sicht attraktiver Risikoprämien für Aktien ist laut Dorval Asset Management weiterhin mit hohen Volatilitäten zu rechnen.

François-Xavier Chauchat, Dorval Asset Management
François-Xavier Chauchat, Dorval Asset Management
© Dorval Asset Management

Die Corona-Krise könnte Investoren weiterhin teuer kommen. So weist  François-Xavier Chauchat, Mitglied des Investmentkomitees der französischen Fondsgesellschaft Dorval Asset Management, in der aktuellen Publikation „Macro Corner“ auf die Stressszenarien für die Wirtschaft hin, die durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Virus ausgelöst werden könnten.

Bevölkerung will nicht lange eingesperrt werden
Beispielsweise könnte sich etwa politischer Widerstand gegen die drastischen Lock-Down formieren und auf diese Weise die Unsicherheit weiter erhöhen. Zwar hätten die Regierungen und Zentralbanken alle fiskalischen und geldpolitischen Geschütze aufgefahren, doch könnten sich diese als unpassend oder zu komplex für die Unternehmen - insbesondere für KMU - erweisen. Und schließlich seien zwar die jetzt aus Asien kommenden Informationen über die Gesundheitssituation recht beruhigend, könnten sich aber wieder verschlechtern und darauf hindeuten, dass die Krise länger als erwartet andauern wird.

Leverage muss noch abgebaut werden
Aus diesen Gründen könnten laut Chauchat die Finanzmärkte zwischen den beiden Szenarien schwanken, je nachdem, wie sich die Gesundheitssituation in den kommenden Wochen ändert. Dabei würden die Marktbewegungen sogar noch heftiger ausfallen, da sich der Zeitrahmen der Investoren erheblich verkürzt habe und die fremdfinanzierten Positionen noch abgebaut werden müssten.

„Längerfristig jedoch bieten die Aussichten auf eine starke Erholung der Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2021 und darüber hinaus sowie die bereits jetzt sehr hohen Risikoprämien auf den Finanzmärkten große Chancen für Anleger, die die Geduld haben, abzuwarten“, erklärt Chauchat mit Verweis auf nachfolgende Grafik. (aa)

Risikoprämien im historischen Vergleich hoch

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