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Risiken ausbalancieren, Widerstandsfähigkeit aufbauen, sagt JPM AM

J.P. Morgan Asset Management meint im Kapitalmarktausblick 2020, dass es nun an der Zeit wäre, Risiken ausbalancieren und Widerstandsfähigkeit aufbauen. Die Aussichten für Wirtschaft und Kapitalmärkte sind nach Ansicht der Experten von J.P. Morgan Asset Management (JPM AM) nämlich zwiespältig.

Tilman Galler, leitender Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan AM
Tilmann Galler, Globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management
© J.P. Morgan AM

In dieser Hinsicht gelte es, eine regional neutrale, defensive Aktienallokation zu bevorzugen. Zur Diversifikation seien etwa auch Infrastruktur- und Makro-Fonds in Betracht zu ziehen, meinen Karen Ward, Chief Market Strategist EMEA, sowie Tilmann Galler, Globaler Kapitalmarktstratege, beide J.P. Morgan Asset Management.

Der wirtschaftliche Ausblick für 2020 ist zwiespältig
In den ersten Monaten des nächsten Jahres könnte sich die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe leicht erholen, aber insgesamt wird das globale Wachstum wahrscheinlich weiter unter der geopolitischen Ungewissheit leiden. Risikoanlagen profitierten 2019 von der optimistischen Stimmung, doch das stagnierende Gewinnwachstum lässt die Bewertungen nun weniger günstig erscheinen. "Angesichts des Margendrucks rechnen wir in 2020 mit schwachem Gewinnwachstum", sagt Galler.

Notenbanken wirken wohl weiterhin unterstützend
Die Zentralbanken dürften eine tragende Säule der Marktunterstützung bleiben, da sie ihre Bereitwilligkeit gezeigt haben, weitere geldpolitische Maßnahmen auszuloten, um die Expansion in Gang zu halten.

Conclusio
Vor diesem Hintergrund bevorzugen die Experten von J.P. Morgan Asset Management eine regional neutrale, defensive Aktienallokation. Staatsanleihen dienen dabei trotz niedriger Renditen weiterhin zur Absicherung, obwohl die Investoren aus ihrer Sicht auch andere Arten der Diversifikation in Betracht ziehen sollten, etwa Infrastruktur- und Makro-Fonds. Aufgrund des binären Charakters einiger politischer Risiken könnten die Investoren eine Allokation in Vermögenswerten asiatischer Schwellenländer erwägen, die von klaren Verhältnissen im Welthandel profitieren dürften.

Sachwerte als Puffer
Die Inflation scheint vorerst kein Thema mehr, aber ein etwaiger Preisauftrieb würde den Kursen von Aktien und Anleihen wahrscheinlich zusetzen. Daher könnten Sachwerte eine sinnvolle Pufferfunktion in den Portfolios erfüllen.

ESG-Regulierung und -Politik haben Konsequenzen
Wir erwarten, dass der Fokus auf Nachhaltigkeit weiter zunehmen wird und die möglichen regulatorischen und politischen Reaktionen weit reichende Auswirkungen auf die Anlagemärkte haben dürften. (kb)

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