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Renaissance Technologies unterliegt im "Atomuhr-Krieg"

Der Hegefondsgesellschaft Renaissance Technologies wurde ein Patent verweigert. Dadurch sollten Orders an mehreren Märkten gleichzeitig - und vor allem zeitlich extrem präzise - platziert werden, damit andere Händler nicht rasch genug reagieren können.

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© Chinnapong / stock.adobe.com

Renaissance Technologies ist mit einem Versuch gescheitert, sich eine Trading-Superwaffe rechtlich schützen zu lassen. Dem Fonds wurde in Großbritannien ein Patent verweigert, das es seinen Computern erlaubt, Trades über mehrere Börsen präzise zu synchronisieren. Darüber informiert Bloomberg News.

Atomuhren sorgen für höhere Genauigkeit
Die Erfindung besteht nicht nur aus ausgeklügelten Algorithmen und einer Vielzahl von Servern, strategisch an Börsenplätzen positioniert, sondern auch aus Atomuhren, um die Aufträge auf wenige Milliardstel Sekunden genau zu synchronisieren.

Das System sei entwickelt worden, um Hochfrequenzhändler daran zu hindern, eingehenden Renaissance-Aufträge an einem Börsenplatz zu erkennen und an einem anderen Börsenplatz gegenläufige Wetten zu platzieren.

Renaissance verwaltet größtenteils sein eigenes Kapital, nachdem Investoren innerhalb von sieben Monaten elf Milliarden Dollar aus dem Fonds abgezogen haben. (aa)

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