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Reicher als Satoshi: Kryptobörsen-Pionier in der Top-Milliardärs-Liga

Viele Superreiche - von Teslas Elon Musk über Amazons Jeff Bezos bis zu Facebooks Mark Zuckerberg - sind wohl bekannt. Anders ist das bei Changpeng Zhao. Das Vermögen des Chefs der Kryptobörse Binance wurde von Bloomberg gerade erstmals geschätzt - auf imposante 96 Milliarden US-Dollar.

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Changpeng Zhao, der nach Lektüre des Artikels nicht mehr ganz so unbekannte Multi-Milliardär
© Akio Kon / Bloomberg

Der 44-jährige ehemalige McDonald’s-Bulettenbrater und Software-Entwickler Changpeng Zhao rangiert damit vor dem indischen Ölmagnaten Mukesh Ambani, als Nummer elf der reichste Asiate auf der Bloomberg-Liste der Reichsten der Welt. Vor Zhao steht in der noch nicht aktualisierten offiziellen Liste derzeit Larry Ellison, der Gründer des SAP-Konkurrenten Oracle Corp., mit 107 Milliarden US-Dollar.

Krypto-Reiche
Changpeng Zhao führt die Liste der Krypto-Milliardäre in Bloombergs Superreichenliste unbestritten mit großem Vorsprung an. Dahinter rangiert der sagenumwobene Erfinder der Kryptowährung Bitcoin, Satoshi Nakamoto, - so es ihn überhaupt gibt.

Kryptobörsen: Binance weit voran
Binance hat laut einer Bloomberg-Analyse aufgrund des Handelsvolumens und der Gebühren im vergangenen Jahr mindestens 20 Milliarden US-Dollar an Einnahmen erzielt. Das ist fast das Dreifache dessen, was Wall-Street-Analysten für das Jahr 2021 von Coinbase Global erwarten. Der börsennotierten Binance-Konkurrent hat einen Marktwert von 50 Milliarden US-Dollar. “Aus US-Perspektive mag Coinbase als der Gigant erscheinen, doch Binance ist deutlich größer”, sagt Analyst Chris Brendler von DA Davidson & Co im Talk mit Bloomberg.

Krypto-Kolosse
Die Kryptomarktplätze im Vergleich

Zhaos Vermögen könnte sogar noch wesentlich größer sein...
So lässt der Schätzwert Zhaos persönlichen Kryptobestände außen vor, zu denen neben Bitcoin auch der firmeneigene Token gehören. Der Binance Coin hat im vergangenen Jahr rund rund 1.300 Prozent an Wert gewonnen.

Schattenmann Satoshi Nakamoto ist gute 45 Milliarden schwer
Das aus Bitcoins bestehende Vermögen des noch immer unbekannten Bitcoin-Erfinders, der sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verbirgt, wird von Bloomberg auf 45,8 Milliarden Dollar geschätzt. Der Gründer der Krypto-Derivatebörse FTX, Sam Bankman-Fried, kommt demnach auf 15,4 Milliarden Dollar. 

Binance gibt sich zugeknöpft
Binance bestritt die Genauigkeit der Bloomberg-Schätzungen des Firmen-Marktwerts und von Zhaos Nettovermögen. “Krypto befindet sich noch in der Wachstumsphase”, ließ Binance wissen. Der Sektor unterliege höherer Volatilität. “Jede Zahl, die Sie an einem Tag hören, wird eine andere sein als die, die Sie am nächsten Tag hören.”

Zhao zeigt sich nicht am Mammon interessiert
Als Bloomberg-Moderator Erik Schatzker den Milliardär während eines Interviews im November nach seinem Vermögen fragte, winkte Zhao ab. “Ich interessiere mich nicht für Reichtum, Geld oder Rankings”, sagte er. Solche Dinge seien bloß Ablenkung. Er sei bereit, fast sein gesamtes Vermögen zu verschenken, bevor er sterbe. Ob Zhao sein Vermögen beisammenhalten kann, bleibt abzuwarten. Das schnelle Wachstum bringt Risiken mit sich. So steht Binance etwa weltweit im Fokus von Justiz und Aufsichtsbehörden.

Ende 2021 versuchte Binance, Staatsfonds als Investoren zu gewinnen
Die US-Tochter des Konzerns trat außerdem an Investoren mit dem Ziel eines Börsengangs heran. Im November berichtete das Wall Street Journal, ehemalige Führungskräfte schätzten den Wert des Unternehmens auf bis zu 300 Milliarden US-Dollar. Zhao könnte vor diesem Hintergrund noch reicher sein als der derzeit der reichste Mann der Welt, Elon Musk. (kb)

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