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RCM Chefvolkswirt: "Herabstufung der USA ist zu 50 Prozent wahrscheinlich"

Hofrichter_StefanNach der vorläufigen Einigung in den USA zur Anhebung der Schuldenobergrenze gehen die Strategen von RCM, einer Investmentgesellschaft Allianz Global Investors, von einer moderaten Wachstumsabkühlung aus. Den kurzfristigen Kompromiss kommentiert Stefan Hofrichter (Bild), Chef-Volkswirt bei RCM: „Nachdem in der vergangenen Woche das Risiko gestiegen ist, keinen Konsens zu finden, ist die Einigung eine große Erleichterung für die Märkte. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten eines Bankrotts der USA wären extrem hoch gewesen ist. Der Druck von den Kapitalmärkten sowie vor allem auch von den Wählern haben den Einigungsprozess beschleunigt. Damit bewegen wir uns als Investor in unserem Basisszenario."

Hofrichter erwartet zunächst keine nennenswerten Reaktionen im Segment der US-Anleihen, die sich während der vergangenen zwei Monate vor dem Hintergrund der Diskussionen zur Erhöhung der Schuldengrenze seitwärts entwickelt haben. Bei Risiko-Assets wie Aktien sei mit einer kurzfristigen Erholung in Folge einer Einigung zu rechnen. Er ist überzeugt, dass die Kapitalmärkte anschließend wieder primär vom fundamentalen Ausblick für Wachstum und Inflation bestimmt werden.

Eine Herabstufung des Ratings auf AA ist zu 50 Prozent wahrscheinlich

Im letzten Statement der Ratingagentur S&P wurde bekannt gegeben, dass ein „Downgrade" unter AAA in Betracht gezogen wird, wenn die Regierung keinen glaubwürdigen Plan aufweisen kann, mit dem bis zu 4 Billionen US-Dollar über die nächsten zehn Jahre eingespart werden können. Der Kompromissvorschlag sieht aktuell Einsparung von mehr als 2,4 Billionen US-Dollar vor. S&P hat die ursprünglichen Anforderungen im Hinblick auf notwendige Einsparungen zwar kürzlich gelockert, jedoch bewertet RCM die Wahrscheinlichkeit einer Herabstufung des US-Ratings noch immer mit etwa 50 Prozent.

Hofrichter geht davon aus, dass bei einem Downgrade auf AA keine ernstzunehmenden Konsequenzen für die Anleihemärkte zu befürchten sind: „Ein Downgrade auf AA würde keinen massiven Verkaufsdruck für US-Staatsanleihen auf der Bankenseite erzeugen. Einige Pensionsfonds wären eventuell gezwungen, ihre Positionen zu reduzieren, aber nach unseren Einschätzungen dürfte der Gesamteffekt auf die Anleihenmärkte dabei überschaubar bleiben."

Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass der mittelfristige Einfluss eines Downgrades von Staatsanleihen auf den Aktienmarkt eher moderat ausfällt. Kurzfristige Volatilität seien dabei jedoch nicht auszuschließen. (aa)

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