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Raiffeisen erhöht Aktienquote in der Multi-Asset-Strategie

Nachdem die Zuspitzung des Handelskonflikts vergangene Woche noch für Verwerfungen an den Aktienmärkten sorgte, sehen die MultiAsset-Experten von Raiffeisen Research nun wieder kurzfristiges Aufwärtspotential.

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Manuel Schleifer, Finanzanalyst der Raiffeisen Bank International
© RBI AG

Dafür spricht, schreibt Manuel Schleifer, dass aus Sicht von Raiffeisen der erste negative Newsflow der Zollerhöhung vom Markt verarbeitet wurde und für die kommenden Wochen auch mit keinen großen neueren Entwicklungen zu rechnen ist. Schließlich sei die nächste US-Zollrunde erst für Juni angedacht.

Europäer haben etwas Luft für die Zollverhandlungen
Hinzu komme, dass trotz einer mit Samstag ablaufenden Frist US-Präsident Trump vorerst keine Strafzölle auf Auto-Importe aus der EU verhängen wolle. Trump wolle demnach bis zu sechs weitere Monate mit seiner Entscheidung abwarten, welche vor allem vom Verlauf der Handelsgespräche mit der EU abhängig sein wird.

Prinzip Hoffnung
Dies nährt zumindest die Hoffnung, dass der europäisch-amerikanische Handelskonflikt sich halbwegs schiedlich lösen lässt beziehungsweise vorerst nicht akut wird. Schleifer: "Wir sind weiterhin in Erwartung volatiler Märkte über die nächsten Monate, sehen die derzeitigen Niveaus aber mittlerweile wieder attraktiv genug für den Aufbau einer ersten leichten Long-Position. Auf Sechs-Monats-Sicht bleibt unsere Einstufung auf „Neutral“."

Opportunistische Vorgehensweise
Raiffeisen erhöht daher sowohl im globalen Portfolio als auch im CEE-Portfolio das Aktiengewicht gegenüber Anleihen um jeweils zwei Prozent. Eventuelle weitere kurzfristige Rückgänge würde man nutzen, um die Long-Positionen opportunistisch weiter zu vergrößern, stellt Manuel Schleifer fest. (kb)

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