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QUEST mit brutalistischem Investment für Versorgungswerk

Brutal modern und zeitlos: Ziel der Repositionierung ist, die Immobilie, die in Anlehnung an den rohen Sichtbeton „RAW“ genannt wird, zu einem Multi-Tenant-Objekt mit Campus-Charakter umzuwandeln.

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© beyond visual arts GmbH/ QUEST Investment Partners

Die Investment- und Projektentwicklungsgesellschaft QUEST Investment Partners hat für einen Dachfonds eines berufsständischen Versorgungswerks den ehemaligen Hauptsitz der Deutschen Bahn in der Stephensonstraße 1 im Frankfurter Europaviertel erworben. QUEST Funds agiert bei der Off-Market-Transaktion als Initiator und Asset Manager. Der Erwerb erfolgt über einen neu gegründeten Spezial-AIF, den die INTREAL als Service-KVG verwaltet. Das 51.000 m2 Mietfläche umfassende Gebäude gilt als Architekturikone des Brutalismus und soll nun repositioniert werden. Erst vor Kurzem wurde es unter Denkmalschutz gestellt.

Bisheriger Eigentümer ist der von QUEST Funds gemanagte geschlossene Publikumsfonds Hesse Newman Real Estate Nr. 3. Das 1993 errichtete Gebäude geht im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrags an den Spezial-AIF über. Für diesen modernisiert QUEST die markante Immobilie und vermietet die Flächen neu. Der Mietvertrag mit der Deutschen Bahn, die das Gebäude fast 30 Jahre nutzte, lief Ende März 2021 aus.

Roland Holschuh, geschäftsführender Gesellschafter von QUEST Funds, erläutert: „Vom langfristigen Potenzial dieser herausragenden Immobilie sind wir überzeugt. Allein aus Nachhaltigkeits- und architektonischen Gründen ist deren Erhalt absolut erstrebenswert. Wir haben die Transaktion so strukturiert, dass wir die Interessen der Erstanleger mit denen des neuen institutionellen Investors verknüpfen. Während der Spezial-AIF sich durch den frühzeitigen Einstieg ein einzigartiges und langfristig solides Asset sichert, erhält der bestehende Publikumsfonds attraktive und stabile Erbbauzinsen.“ 

Brutalistische Architekturikone
Als Sohn des Betonbaumeisters Gottfried Böhm hat der Architekt Stephan Böhm eines der Hauptwerke des Brutalismus in Frankfurt geschaffen. Sechs mit Pavillons verbundene Flügel sowie ein 65 Meter hoher Turm im Zentrum bilden den imposanten Gebäudekomplex aus Beton, Stahl und Glas. Mit seinem ausgeprägten Sichtbeton-Tragwerk, flexiblen Raumkonfigurationen und eindrucksvollen Sichtachsen weist dieser eine hohe architektonische Qualität auf. 

Brutal modern und zeitlos: Ziel der Repositionierung ist, die Immobilie, die in Anlehnung an den rohen Sichtbeton „RAW“ genannt wird, zu einem Multi-Tenant-Objekt mit Campus-Charakter umzuwandeln. Die Eingangshalle soll als Kommunikations- und Service-Mittelpunkt dienen, zeitgemäße Gastronomie, Co-Working- und Konferenzflächen das Angebot ergänzen. (hw)

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