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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Prognose: Aktien werden in kommenden Wochen eher fallen, statt steigen

Die Aktienkurse dürften zum Jahresende eher sinken als noch einmal anzuziehen, sagt Anlagestratege Michael Winkler. Er hält eine Konsolidierung zum aktuellen Zeitpunkt für normal und gesund.

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Michael Winkler, St.Galler Kantonalbank Deutschland: "Unter mittelfristigen technischen Aspekten ist die Anlageklasse Aktien deutlich überkauft. Eine Abkühlung ist wünschenswert."
© St.Galler Kantonalbank

Die Aktienmärkte könnten um Weihnachten herum eine Verschnaufpause einlegen, prognostiziert Michael Winkler, Leiter Anlagestrategie der St.Galler Kantonalbank Deutschland. "Die gute Stimmung ist verflogen. Auch gute Konjunkturdaten helfen momentan nicht weiter", sagt er. Der Grund: Die Anlegererwartungshaltung sei mittlerweile einfach zu hoch. "Entsprechend sind viele gute Nachrichten bereits in das Kursniveau eingearbeitet", erklärt Winkler.

Für Unternehmen wird es immer schwieriger, Aktionäre positiv zu überraschen. "Die Neigung zu Gewinnmitnahmen wächst", so der Anlagestratege. Nicht einmal der Schub am US-Aktienmarkt, basierend auf den Meldungen über mögliche Steuersenkungen, war von Dauer. Bei den Top-Performern des laufenden Jahres, den Technologieaktien, ist die Volatilität spürbar gestiegen. Investoren werden nervöser.

Rally-Ausfall wäre kein Drama
Sollte die Jahresendrally tatsächlich ausfallen, wäre das kein Drama, sagt Winkler. Er hält eine Konsolidierung an den Aktienmärkten zum jetzigen Zeitpunkt für völlig normal und sogar gesund. "Unter mittelfristigen technischen Aspekten ist die Anlageklasse Aktien deutlich überkauft. Eine Abkühlung ist wünschenswert", erklärt er. Einen Crash müssen Anleger nach Einschätzung des Strategen nicht befürchten: "Die gute Entwicklung der Weltwirtschaft stützt die Märkte nach unten ab."

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