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Private Equity-Firmen sitzen trotz hoher Investments auf Cashbergen

Buyout-Firmen haben so viel für Unternehmenskäufe ausgegeben wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Blackstone führt das Feld mit dem größten Deal 2018 an. Die Branche investiert, obwohl sie mit hohen Preisen zu kämpfen hat. Das machte Schnäppchen selten. "Dry Powder" gibt es aber noch immer genug.

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Stephen Schwarzman
© Bloomberg

Private-Equity-Unternehmen haben dieses Jahr bis zum 7. Dezember Transaktionen von insgesamt 448 Milliarden US-Dollar angekündigt. Das entspricht einem Plus von etwa acht  Prozent zum Vorjahreszeitraum, wie von Bloomberg zusammengestellten Daten zeigen. Den Spitzenplatz hält Stephen Schwarzmans Blackstone Group mit dem 17 Milliarden US-Dollar schweren Kauf einer Sparte von Thomson Reuters. 

Keine Mezzien
"Diese Abschlüsse wurden trotz der bis vor kurzem voll gepreisten Aktienmärkte getätigt, was unserer Meinung nach die Aktivitäten von börsennotierten zu nicht börsennotierten Unternehmen insgesamt gedämpft hat", sagte Max Justicz, Leiter Financial Sponsors auf dem amerikanischen Kontinent bei der UBS Group im Bloomberg-Interview. Die Transaktionsvolumina liegen jedoch deutlich unter den Werten aus den Boomjahren vor einem Jahrzehnt. 2007 gab es Transaktionen in Höhe von fast 650 Milliarden US-Dollar.

Milliardendeals
Die Mega-Deals sind zwar nicht gerade zurück, auch wenn es in diesem Jahr einige große Transaktionen gab. KKR & Co. zahlte fast zehn Milliarden US-Dollar für Envision Healthcare Corp. "Da viele Private-Equity-Fonds große Geldsummen eingesammelt haben, sind sie dazu übergegangen, größere Transaktionen in Augenschein zu nehmen und bisher haben die Finanzmärkte die daraus resultierenden Kapitalerhöhungen unterstützt", sagte Avery Whidden, Leiter Finanzsponsoren für Nordamerika bei JPMorgan Chase & Co.

Trockenes Pulver
Während Marktturbulenzen die Aktien von Unternehmen durcheinanderwirbeln, stellen sich Private-Equity-Gesellschaften auf große Einkaufstouren ein. Nicht einmal Buyout-Titanen wie Schwarzman und Jim Coulter von TPG wissen, wie lange es dauern wird, bis Unternehmen vor den aktuellen Marktgegebenheiten kapitulieren und mit den Preisen runtergehen, wodurch sie leichter zu Beute werden. Diese Vermögensverwalter wissen jedoch, dass sie auf einem sehr großen Haufen trockenen Pulvers sitzen, das ihnen wenig Gutes bringt, bis es verbraucht ist. Buyout-Spezialisten haben für ihre Transaktionen immer noch Zugang zu relativ günstigen Finanzierungsmöglichkeiten. Zinserhöhungen haben die Kreditaufnahme nicht behindert, während Anleger in Leveraged Loans und Hochzinsanleihen die Margen risikobereinigt weiterhin attraktiv finden.

Volatilität bietet vermehrt Chancen
"Ich denke, die Volatilität wird anhalten, daher bin ich optimistisch", sagte Coulter, Mitbegründer von TPG gegenüber Bloomberg TV in der vergangenen Woche. „Verkäufer möchten in dem alten Markt verkaufen und Käufer möchten in dem möglicherweise kommenden Markt einkaufen. Ich denke, wir werden eine kurzfristige Abschwächung sehen, aber sobald wir in der neuen Ära angekommen sind, bin ich sehr zuversichtlich bezüglich der Rolle von Private Equity.“ (kb)

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