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Private Equity-Dachfonds rücken in den Fokus

Private Equity-Dachfonds rücken in Krisenzeiten verstärkt in den Fokus von Investoren. Denn sie bieten entgegen Direktfonds eine breite Diversifikation, sind sicher und einfach im Handling und profitieren vom aktuellen Marktumfeld, meint man bei HQ Capital.

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Ferdinand von Sydow, Geschäftsführer von HQ Capital
© HQ Capital

Dachfonds repräsentieren mit rund drei Prozent des 5,08 Billionen US-Dollar schweren Marktvolumens einen kleinen Teil aller Private Equity Fonds. Allerdings rücken Dachfonds in einer durch die COVID-19 Pandemie geprägten Marktphase stärker in den Fokus der Investoren. Ferdinand von Sydow, Geschäftsführer von HQ Capital, meint dazu: "Die Kombination aus soliden Renditen, der breiten Diversifikation und dem attraktiven Risikoprofil, verbunden mit einer einfachen Handhabung und nutzergerechten Berichterstattung, haben für professionelle Investoren eine hohe Bedeutung."

Neueste Daten des Reseacrh-Hauses Preqin zeigen, dass im zweiten Quartal 2020 Dachfonds je nach Auflagejahr das Niveau vor der COVID-19 Pandemie hinsichtlich Performance (Median Net IRR in Prozent) bereits wieder erreicht oder sogar übertroffen haben:

Warum dem so ist
Ferdinand von Sydow, Geschäftsführer bei HQ Capital erläutert: "Gerade in Krisenzeiten zeigen Dachfonds ihre Stärken. Eine breite Diversifikation über Auflagejahre, Regionen und Industrien sichert stabile Renditen. Dazu kommt, dass Dachfonds von der Beimischung von Sekundärmarkttransaktionen und Co-Investments profitieren. Damit sind Dachfonds ein wichtiger Stabilitätsfaktor in der Asset-Allokation von professionellen Anlegern."

Auswahl und Zugang zu den richtigen Managern sind von wesentlicher Bedeutung
Die Volatilität der Dachfonds sei im ersten Halbjahr 2020 gering gewesen, verglichen mit den Kapitalmärkten, so von Sydow weiter. Viele Fonds hätten ihr Vorkrisenniveau bereits erreicht und würden teilweise sogar von der Krise profitieren. “2020 and 2021 werden starke Auflagejahre für Private Equity Dachfonds“, so die Prognose von Sydows. 

Vintage 2008 mit zwölf Prozent Internal Rate of Return (IRR)

Laut Preqin zeigten Dachfonds, die im Krisenjahr 2008 aufgelegt wurden, im ersten Quartal 2020 eine solide Rendite von zwölf Prozent. Dachfonds aus dem Jahr 2012 liegen zum gleichen Betrachtungszeitpunkt bei einem IRR von rund 16 Prozent. HQ Capital rechnet mit einer überdurchschnittlichen Perfomance von Dachfonds, die in der aktuellen Marktphase über ausreichend Liquidität verfügen und Zugang zu den besten Managern haben. (kb)

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