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Private Alphas KI-Strategie startet 2019 mit aktiver Absicherung

Die von Private Alpha Switzerland initiierte Algorithmic Robo Strategie auf den deutschen Aktienindex DAX konnte sich deutlich besser schlagen als der Index. Sie erreichen im ersten Jahr ein Alpha von über vier Prozent zur Benchmark. Die Jahresperformance ist aber auch mit -8,6 Prozent negativ.

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Christoph Gum, CEO von Private Alpha Switzerland, sagt: "2019 wird das erste Jahr bei Private Alpha werden, wo unsere Künstliche Intelligenz Plattform PAAI, mit der wir anhand von fundamentalen und technischen Modellen die Märkte überwachen, voll zur Anwendung kommt. Das Risikofrühwarnsystem, das wir für jede große Investmentregion aufgebaut haben, soll frühzeitig vor kommenden Börsenturbulenzen warnen."

Die zweite Strategie (AI Global Opportunity Startegy), bei der die KI-Plattform von Private Alpha das Risikomanagement unterstützt, wurde Mitte Dezember aufgelegt. Der Start war vielversprechend, und man konnte bereits nach zwei Wochen ein Alpha von 1,3 Prozent zur Benchmark aufweisen. Durch das aktive Risikosignal der KI Plattform ist man mit maximaler Cash-Quote und Short-Absicherung gestartet und schließt bei -0,1 Prozent.

Es wird sich herausstellen, ob die Weltwirtschaft stark genug ist, weiter Wachstum zu erzeugen, oder ob die globalen Märkte nach Jahren des Booms durch kreditfinanziertes Wachstum in eine schwächere Phase übertreten, mit weltweit rückläufiger Investition und rezessiven Tendenzen.

Was heißt das nun für 2019, wiederholt sich die Geschichte etwa?
Aktuell notieren die FANG Aktien bei sehr hohen KGVs. In Summe ist nur Apple moderat bewertet, bei allen anderen Aktien ist viel Zukunftseuphorie trotz laufender Korrektur eingepreist. Aktuell haben die US-Börsen in zwei Monaten ca. 3.000 Milliarden US-Dollar an Bewertung verloren. Diese Gewinne sind fast vollumfänglich in 2018 entstanden, daher sind diese Verluste noch überschaubar, aber dennoch ist ein erster beträchtlicher Vermögensrückgang bereits erfolgt. Sollten 2019 noch einmal ein Rückgang von weiteren 20 Prozent stattfinden, sei die Vorstufe zur globalen Rezession erreicht, da dann der Vermögensschwund so groß wie in 2001 sei, schreiben die Experten von Private Alpha Switzerland. Die Börsen könnten dann die Weltwirtschaft in die Rezession schieben, nicht die Wirtschaft die Börsen, wie es oft in den Mainstream Medien heißt.

Greift der Notenbank-Put wieder?
Die globalen Notenbanken werden es nicht zulassen, dass die weltweiten Börsen massiv abstürzen. EZB, Fed und Bank of Japan werden, wenn es bedrohlich kriselt, die Märkte mit Liquidität fluten, falls es wirklich zu einer neuen Liquiditätsfalle wie im 2008 kommen sollte. Aktuell versuchen sich die bekannten Notenbanken aber noch am Liquiditätsabbau. Ein schwieriges Unterfangen, gerade die Fed hat die Börsenkorrektur am Jahresende dadurch noch verstärkt. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Notenbanken in 2019 verhalten werden. 

Kommen neue, alte Aktienfavoriten statt FANG?
Die Wahrscheinlichkeit ist aktuell durchaus vorhanden, dass es zu einem Trendwechsel an den Börsen kommt. Die berühmten FANG & Technologieaktien haben die Märkte viele Jahre nach oben getragen und vielleicht steigen Sie auch noch weiter. Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, dass sich Ihr exponentielles Wachstum in 2019 stark abschwächt. Es könnten neue Führungsaktien entstehen. In den Jahren 2001 bis 2003 nach dem Platzen der Tech Bubble sind Werte der „good old economy“ wie Versorger, Nahrungsmittel und Energiewerte wieder in den Fokus der Anleger gerückt.

Die Geschichte könnte sich daher durchaus wiederholen
Der Private Alpha Stock Screener in der AI Global Opportuntity Strategie ist dafür ausgelegt, diese Aktien zu finden. Aktuell signalisiert der Screener mit Iberdrola einen vermeintlich langweiligen Versorger, der sich aber still und heimlich zum europäischen Marktführer für erneuerbare Energie gemausert hat. Private Alpha ist sich sicher, 2019 noch weitere vielversprechende Titel identifizieren zu können, die dann in die AI-Strategie aufgenommen  werden.

Aktives Investieren steht vor seiner Renaissance 
Nach Jahren von passiven long-only Investments in globale ETFs, das teilweise zu sehr hohen Bewertungen bei Einzelaktien geführt hat, könnte wieder mehr Fokus auf klassische Unternehmensbewertung à la Benjamin Graham an den Börsen Einzug halten. Short-Absicherungen sollten auch zunehmend in Betracht gezogen werden. Private Alpha hat dieses Element sehr aktiv in seiner Algorithmic Robo Strategie eingesetzt und wird es weiter einsetzen. (kb)

 

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