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Das sind die zwölf skurrilsten Wirtschaftsindikatoren

Konjunkturelle Signalgeber sind gewöhnlich äußerst seriöse Messgrößen, mit deren Hilfe man Aussagen zur wirtschaftlichen Lage eines Landes treffen kann. Doch es gibt auch die eine oder andere exotische Index-Idee, wie unsere Beispiele zeigen.

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Billy-Index
Ähnlich wie beim mittlerweile etablierten "Big-Mac-Index" vergleicht der jährlich von Bloomberg veröffentlichte Billy-Index den Preis eines identischen Produktes in verschiedenen Ländern. Er bezieht sich auf das weiße "Billy"-Regal des Möbel-Giganten Ikea, das in mehr als 40 Ländern rund um den Globus verkauft wird. Um den Indikator zu ermitteln, wird der Preis dieses Regals in US-Dollar mit dem weltweiten Durchschnittspreis verglichen. In der Eurozone wird der Preis für Billy seit 2014 nicht angehoben – ein angeblicher Beleg dafür, dass sich die Währungsunion nur schwer von der Schuldenkrise erholt.
© Paolese / stock.adobe.com

Wirtschaftsindikatoren dienen als Grundlage für die Erstellung von Prognosen in der Ökonomie. Sie können über unterschiedlichste konjunkturelle Details Aufschluss geben und treten dabei in verschiedenster Form auf. Rund um den Globus werden täglich Berichte und Studien veröffentlicht, die wichtige Informationen über die wirtschaftliche Gesundheit einzelner Länder oder Regionen enthalten.

Indikatoren wie der Ifo- oder der ZEW-Index sind allerdings nicht die einzigen Messgrößen für die Vorhersage der Konjunkturentwicklung. Mitunter liefern auch die Höhe von Wolkenkratzern, Männerunterwäsche, Frisuren oder Einweg-Windeln mehr oder weniger aussagekräftige Prognosen – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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