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Pimco Research Paper zur EZB-Geldpolitik: Liquiditätsfalle droht

Das neue Research-Paper der Autoren Andrew Bosomworth, Leiter des deutschen Portfoliomanagements, und Konstantin Veit, Leiter des Portfoliomanagements für Euro-Staatsanleihen, befasst sich mit der EZB-Geldpolitik angesichts demographischer Veränderungen und niedriger Inflation.

Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth, Managing Director und Portfolio Manager von Pimco
© Pimco

Eine der Kernaussagen der Autoren besagt, dass  die Eurozone - angesichts des Übergangs von einer Rezession zur nächsten, ohne dass die EZB die Möglichkeit hatte, die Geldpolitik zu normalisieren und angesichts des Übergangs von einer „alternden“ zu einer „alten“ Gesellschaft - in eine Liquiditätsfalle geraten könnte.

Krux mit den nicht und nicht eintreten wollenden Inflationserwartungen
Die Autoren merken an, dass das Risiko besteht, dass sich die Prognosen der von der EZB befragten professionellen Beobachter nach unten - hin zu ähnlichen Niveaus wie vom Markt eingepreist - anpassen, insbesondere deshalb, weil die Inflationsergebnisse kontinuierlich die Experten-Prognosen unterschreiten. 

Der Instrumentenkasten der EZB ist nicht so leer wie gemeinhin angenommen
Obwohl die politische Flexibilität der EZB durch ihre Ausgangsbedingungen eingeschränkt ist, hat sie viel mehr Spielraum als andere Zentralbanken. Bosomworth und Veit zweifeln weder an der Bereitschaft noch an der Handlungsfähigkeit der EZB. Die Lehren aus Japan mahnen jedoch zu Vorsicht hinsichtlich der Wirksamkeit der Geldpolitik. Denn eine Wirtschaft zu reflationieren, wenn sich die Inflationserwartungen erst einmal abgekoppelt haben, ist alles andere als leicht.

Demographie wirkt disinflationär
Schlussendlich weisen die Autoren darauf hin, dass ohne eine Wirtschaftspolitik, die die Menschen dazu anregt, länger zu arbeiten, die Demografie eine disinflationäre Kraft entfalten dürfte.

Auswirkungen auf die Anlagestrategie
Angesichts der Umstände sollte man an eine Sicherung der noch vorhandenen Laufzeitprämie am Euro-Rentenmarkt denken. Dazu kommt die Empfehglung, liquide und illiquide alternative  Anlagen über Sektoren und die Kapitalstruktur hinweg auszunutzen. Auch eine potentiell zunehmende Bedeutung des Marktes für Sondersituationen und Distressed Credit sollte man wie Pimco auf dem Radarschirm haben. Global zu investieren und Durationsrisiko in Märkten aufzunehmen, in denen die Renditen noch Potential haben zu sinken, sowie das potentielle Eingehen von Fremdwährungsrisiko sind ebenfalls Bestandteile der Pimco-Strategie. (kb)

 

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