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Petrus Advisers: TeamViewer soll Formel-1-Sponsoring vorzeitig beenden

Der aktivistische Fonds Petrus Advisers von Klaus Umek drängt das Management von TeamViewer, die wiederholt kritisierten Sponsorenverträge mit dem Fußballverein Manchester United und dem Mercedes-Formel-1-Team zu beenden.

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Der aktivistische Investor Klaus Umek (Bild) geißelt Teamviewers Größenwahn beim Sponsoring.
© FONDS professionell

In einem Brief an Vorstandschef Oliver Steil und Finanzvorstand Michael Wilkens bezeichnete Petrus die Sponsoringverträge als Zeichen von Hybris und als erschreckendes Fehlurteil. Es sei nicht tolerierbar, dass Teamviewer mehr als 70 Millionen Euro für Sponsoring-Aktivitäten aufwende - das entsrpeche in etwa dem 1,4-Fachen des Nettogewinns. 

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“Sie sind nicht SAP, Oracle oder Mercedes”, hieß es im Brief von Petrus-Gründer Klaus Umek und Partner Till Hufnagel vom Mittwoch, der Bloomberg vorliegt. Petrus ist mit knapp drei Prozent an TeamViewer beteiligt.

Partnerschaft mit Manchester United wird nicht prolongiert
Ein Sprecher von TeamViewer erklärte, das Unternehmen bewerte kontinuierlich die Notwendigkeit von Investitionen in seine Marke und die Sichtbarkeit seiner Produkte vor dem Hintergrund der Unternehmensstrategie und der konjunkturellen Aussichten. TeamViewer habe bereits angekündigt, die Partnerschaft mit Manchester United nicht über die ursprüngliche Laufzeit hinaus zu verlängern, so der Sprecher. Zudem habe das Unternehmen seinen Wunsch mitgeteilt, eine Änderung des bestehenden Vertrags zu prüfen.

TeamViewer zahlt Manchester United Berichten zufolge bis 2026 jährlich 47,5 Millionen Pfund (54,5 Millionen Euro) als Trikotsponsor. Der Sponsorendeal ist damit einer der teuersten im europäischen Fußball, was von Analysten bereits häufig kritisiert wurde. Für den Fünf-Jahres-Vertrag mit dem Formel-1-Rennstall Mercedes dürfte der Spezialist für Computer-Fernwartung ebenfalls Millionen von Euro berappen. (kb)

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