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Köpferollen gefordert: Petrus Advisers nimmt Temenos aufs Korn

Petrus Advisers erhöht den Druck auf den Schweizer Bankensoftware-Spezialisten Temenos: Der aktivistische Fonds fordert den Rücktritt des Konzernchefs und des Präsidenten. Der Rest des Verwaltungsrats sollte eine strategische Überprüfung beginnen, bei dem auch ein Verkauf in Betracht zu ziehen sei.

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Klaus Umek, Mastermind von Petrus Advisers, hat ein neues Target: Temenos.
© FONDS professionell

Max Chuard sei mit seiner Rolle als CEO “weit überfordert und sollte mit sofortiger Wirkung entlassen werden”, hieß es in einem auf den 8. November 2022 datierten Schreiben des Fonds an den Verwaltungsrat, das Bloomberg News vorliegt. Auch der Chef des Gremiums, Andreas Andreades, sollte zurücktreten.

Starker Tobak
Petrus Advisers forderte den Temenos-Verwaltungsrat auf, “unverzüglich eine umfassende strategische Überprüfung” einzuleiten, die eine Bewertung der Führung sowie der Unternehmensstrategie und ihrer Umsetzung umfasst. Temenos müsse außerdem einen glaubwürdigen Geschäftsplan ausarbeiten und potentielle Übernahmeofferten beziehungsweise strategische Verkaufsoptionen in Betracht ziehen, so der Fonds weiter.

“Jetzt ist Ihre letzte Chance, das Schiff in Ordnung und auf Kurs zu bringen”, hieß es in dem Schreiben. Petrus hatte Anfang letzten Monats erstmals eine Beteiligung an Temenos mitgeteilt und einen glaubwürdigeren Plan zur Sanierung des Softwareherstellers gefordert.

Aktienbewertung halbiert
Die Temenos-Aktie hat seit Jahresbeginn mehr als 50 Prozent ihres Wertes verloren. Besonders hart wurde sie im vergangenen Monat getroffen, als das Unternehmen mitteilte, dass sich bei den Kunden im Bankensegment große Softwaredeals verzögern, was den Temenos-Umsatz schmälere. Das Management senkte seinen Jahresausblick für das Wachstum der Softwarelizenzen auf Null. Zuvor hatte der Konzern einen Anstieg um 18 Prozent in Aussicht gestellt. Zudem teilte Temenos mit, dass sein Chief Revenue Officer das Unternehmen verlassen wird. (kb)

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