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Peter Thiel fühlt sich "unterinvestiert" in Bitcoin

Peter Thiel, der Mitbegründer von Palantir Technologies und PayPal Holdings sagte kürzlich, er hätte mehr Bitcoin kaufen sollen. Auf der Konferenz in Miami ließ er zudem mit der Ansicht aufhorchen, eventuell sei er Satoshi Nakamoto schon einmal begegnet.

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Der deutschstämmige Milliardär Peter Thiel hat zweifellos ein gutes Hänchen bei Private Equity Investments. 
© Bloomberg / Bloomberg News

"Man sollte einfach Bitcoin kaufen", sagte der Republikaner aus dem Silicon Valley bei einer Veranstaltung, die von der politischen Denkfabrik "Lincoln Network" veranstaltet wurde. "Ich habe das Gefühl, ich bin unterinvestiert." Der Tech-Unternehmer sagte, der einzige Grund, warum er nicht mehr in den führenden digitalen Vermögenswert investiert hätte, wäre die Tatsache, dass er glaubte, es würde sich bei Bitcoin um ein offenes Geheimnis handeln.

Gefühlt unterinvestiert
Peter Thiel schlussfolgerte, dass er nun glaube, dass der Wert von Bitcoin noch weiter steigen könne. "Ich denke, die Antwort ist immer noch, auf Bitcoin zu setzen. Vielleicht ist diese digitale Asset immer noch geheimnisvoll genug", sagte er. Er, Thiel, würde Anlegern nicht unbedingt dazu raten, bei dem derzeitigen Preisniveau in Bitcoin zu investieren: "Ich weiß nicht, ob man bei einem Preis von 60.000 US-Dollar pro Bitcoin sein ganzes Geld in Bitcoin investieren sollte", sagte Thiel laut Business Insider.

Kritik an der herrschenden Geldpolitik
"Aber die Tatsache, dass der Kurs des Bitcoin bei über 60.000 US-Dollar liegt, ist sicherlich ein äußerst hoffnungsvolles Zeichen", fügte er hinzu. Es ist der Kanarienvogel in der Kohlenmine. Es ist der ehrlichste Markt, den wir haben im Land, und er sagt uns, dass dieses marode Regime kurz davor steht, dass ihm die Luft ausgeht.

Zu Beginn dieses Jahres sagte die Firma Palantir, an der Thiel auch beteiligt ist, dass sie Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren werde. Thiel unterstützt auch die Blockchain-basierte Kryptowährungsbörse Bullish und beteiligte sich an deren Zehn-Millionen-US-Dollar-Finanzierungsrunde am Anfang des Jahres.

Wo ist Satoshi Nakamoto? Peter Thiel hat da eine Idee...
Der Milliardär und Unternehmer Peter Thiel verriet am Mittwoch, dass er vielleicht wisse, wo
nach dem mysteriösen Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, dessen Erfindung zu einer eine Billion US-Dollar schweren Vermögensklasse herangewachsen ist, zu suchen wäre.

Seine Theorie rührt von einem Treffen mit den Gründern von E-Gold her, einer 1996 gegründeten privaten digitalen Währung, die nun obsolet ist und den Gründern eine Anklage durch das US-Justizministerium im April 2007 einbrachte. Er, Theil, habe diese Gründer an einem Strand auf der Karibikinsel Anguilla im Februar 2000 kennengelernt, wie Bloomberg berichtet. Das war der Zeitpunkt, als man dadrüber diskutiertet, ob PayPal mit E-Gold interoperabel gemacht werden könnte. Damit hätte man, so Thiel, die Zentralbanken sprengen können.

In der Tat sagte Thiel, der Mitbegründer von PayPal, Palantir Technologies und Founders
Fund, dass Nakamoto einer der etwa 200 Personen gewesen sein könnte, die sich damals am Strand zu dieser Zeit aufhielten. Der selbsternannte Libertäre sagte auch, dass Nakamoto aus den Fehlern von E-Gold gelernt haben könnte, wenn man bedenkt, wie er die Anwendungsfälle von Bitcoin in seinem White Paper mit dem Titel "Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System" dargestellt hat. Nakamoto - der eine Person oder eine Gruppe von Personen sein könnte - veröffentlichte das Papier, das die Grundsätze eines kryptographisch gesicherten und dezentralen digitalen Peer-to-Peer-Zahlungssystems skizzierte, um Halloween 2008. Seither hat niemand jemals wieder von ihm gehört. (kb)

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