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Personalmangel: Gute Investmentprofis händeringend gesucht

Während Banken einerseits wegen dünner Margen massiv Stellen streichen, brummt in einem bestimmten Bereich das Geschäft: dem Investmentbanking. Hier suchen die Institute verzweifelt kompetetente Kandidaten – und konkurrieren dabei zunehmend mit Fintechs.

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© oatawa / stock.adobe.com

Banken fällt es zunehmend schwer, offene Stellen in margenträchtigen Bereichen wie dem Investmentbanking zu besetzen. "Der Markt ist leergefegt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot signifikant", klagt Nils Wilm, Geschäftsführer bei Bankenwelt Executive Search, gegenüber der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt". Denn während viele Bereiche der Banken mit steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen ringen, läuft im Investmentbanking das Geschäft rund, und das schon seit Jahren. Die Gebühreneinnahmen der in Deutschland aktiven Banken erreicht 2021 mit 3,74 Milliarden Euro wohl den höchsten Stand seit der Jahrtausendwende, zeigen Daten des Analysehauses Refinitiv.

Der Kampf um Talente verschärft sich, weil immer mehr Fintechs ins klassische Bankgeschäft sowie die Vermögensverwaltung vordringen. Die Start-ups buhlen ebenfalls um Fachkräfte aus der Finanzwelt. Selbst Topadressen wie Deutsche Bank, JPMorgan oder Goldman Sachs haben demnach extreme Schwierigkeiten, ihren Personalbedarf zu decken. "Das führte dieses Jahr zu massiv steigenden Fixgehältern, Abwerbeprämien sowie garantierten Boni", so Wilm. Besonders gefragt sind Profis aus dem Bereich Fusionen und Übernahmen (M&A), gefolgt vom Aktien- und Anleiheemissionsgeschäft. Die Tophäuser würden für Mitarbeiter im Rang des "Associate" mittlerweile 120.000 Euro Fixgehalt bieten.

Lieber Bonus als Homeoffice
"In den zukunftsträchtigen, margenstarken Geschäftsbereichen der Finanzbranche herrscht ein intensiver Wettbewerb um die besten Köpfe", beschreibt Martin von Hören, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner bei Kienbaum Consultants International, gegenüber dem "Handelsblatt" die Lage. "Entsprechend hoch ist hier der Druck auf die Banken, guten Leuten möglichst attraktive Pakete zu schnüren inklusive der Vergütung." Die spiele nach wir vor die größte Rolle in der Finanzwelt. Flexible Arbeitszeiten oder -orte, womit zunehmend Unternehmen aus anderen Branchen um Kandidaten werben, finde sich im Investmentbanking selten. (ert)

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