Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Vermischtes
twitterlinkedInXING

Personalabbau: Vontobel greift bei neuer Fondsboutique Vescore durch

Einer Reihe von Mitarbeitern des von Vontobel aufgekauften Asset Managers Vescore droht der Rauswurf. Bislang unbekannt ist, ob auch deutsche Angestellte betroffen sind.

kuendigung.jpg
© Fotolia

Vontobel wird die teilweise Übernahme der ehemals zur Schweizer Raiffeisenbank gehörenden Fondsboutique Vescore bis zum 20. September abschließen. Damit möchte der eidgenössische Finanzdienstleister unter anderem sein institutionelles Geschäft sowie seine Kompetenzen bei quantitativen Anlangen sowie nachhaltigen Investments stärken. Im Rahmen der Eingliederung sollen bis zu 60 der rund 190 Vescore-Mitarbeiter gehen, wie die Zeitung "Finanzen und Wirtschaft" unter Berufung auf ein internes Papier der Privatbank meldet.

Ob davon auch Mitarbeiter der Tochter Vescore Deutschland betroffen sind, geht aus der Meldung nicht hervor. In dem Münchener Standort arbeiten rund 30 Mitarbeiter, die in erster Linie institutionelle Kunden  in Deutschland und Österreich betreuen.

München wird aufgewertet
Positiv für die Mitarbeiter in Deutschland liest sich aber die weitere Nachricht, dass Vontobel sich auf die Standorte in Basel, Zürich und München konzentrieren wolle. An diesen sind die beiden Vescore-Boutiquen "Quantitative Investments" und "Sustainable Investments" ansässig, die Vontobel übernommen hat. In letzterer soll laut der Meldung auch das Immobilien-Investment-Geschäft von Vescore angesiedelt werden, was bisher noch nicht kommuniziert worden sei.

Die Teile Vescores, an denen Vontobel kein Interesse hegt, namentlich die CEAMS AG sowie die Schweizer Vescore Fondsleitung AG und 1741 Fund Management AG in Vaduz, "sollen die Möglichkeit erhalten, einen eigenen neuen Weg zu gehen", heißt es weiter. Entsprechende Prozesse seien angelaufen. Damit könnte unter anderem ein Verkauf der genannten Einheiten gemeint sein, so das Portal unter Berufung auf einen Insider. (jb/aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen