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Pensionskassen: Vermögensanlage in schwierigem Umfeld

Die Vermögensanlagen der Österreichischen Pensionskassen haben sich im dritten Quartal durch aktives Anlagemanagement in Relation besser als die Kapitalmärkte entwickelt.

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Mag. Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Österreichischen Pensionskassen
© Pensionskassenverband

Das Zwischenergebnis der Performance der Pensionskassen zum Ende des 3. Quartals liegt bei minus 0,91 Prozent. Das zeigt eine positive Entwicklung seit dem 2. Quartal (minus 1,2 Prozent) trotz ungünstiger Rahmenbedingungen. Es liegt damit auch deutlich besser als beispielsweise die Kapitalmarktentwicklung bei Europäischen Staatsanleihen mit minus 1,4 Prozent. Allerdings sind die ersten Vorzeichen im 4. Quartal nochmals sehr herausfordernd. 

Herausforderungen werden nicht kleiner und weniger
Vor allem die Handelskonflikte zwischen USA und China und die gegenseitige Einführung von hohen Zöllen belasten die Kapitalmärkte. Zudem steigen in den USA die Zinsen und der Dollar-Kurs, was die Anleihen stark unter Druck gebracht hat. In weiterer Folge geraten die Emerging Markets wie beispielsweise Türkei und Argentinien unter Druck, weil diese oft stark in Dollar verschuldet sind und damit deren Schulden steigen und die Zinszahlungen ansteigen. Auch der Ausgang der Verhandlungen zum Brexit ist nach wie vor offen und trägt zur Unsicherheit bei.

Aktives Management führte zu Umschichtungen in US-Aktien 
Die österreichischen Pensionskassen betreiben ein aktives Anlagemanagement. Sie haben weiter umgeschichtet und beispielsweise in nordamerikanische Aktien investiert, die sich sehr positiv entwickeln. Dadurch konnten Negativeffekte auf den Kapitalmärkten teilweise kompensiert werden. 

Langfristperformance zählt
Wesentlich für die Höhe der Betriebspensionen ist aber immer die langfristige Performance: „Zum Aufbau einer Betriebspension über Jahrzehnte zählen ausschließlich die langfristigen Erträge“, betont Mag. Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen, „und dieses langjährige durchschnittliche Jahresergebnis der Pensionskassen über 27 Jahre liegt bei plus 5,55 Prozent pro Jahr. Auch der durchschnittliche Erfolg der letzten fünf Jahre - erwirtschaftet in der Niedrigzinsphase - beträgt plus 5,13 Prozent pro Jahr.“

Pensionskassen haben Reserven gebildet
Aufgrund der guten Anlageergebnisse der letzten Jahre haben die Pensionskassen auch Reserven gebildet. Diese Schwankungsrückstellungen bewirken, dass sich Schwankungen auf den Kapitalmärkten nicht ungebremst auf die Pensionshöhe auswirken. (kb)

 


 

 

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