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Pensionskasse baut Partnerschaft mit Aquila Capital aus

Der Hamburger Sachwertespezialist erhält von der niederländischen Pensionskasse APG weitere 250 Millionen Euro an Geldern für ein Wasserkraftinvestment.

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital
Roman Rosslenbroich, Aquila Capital
© Aquila Capital

Aquila Capital verkündet den Ausbau der Partnerschaft mit APG im Bereich europäische Wasserkraft um weitere 250 Millionen auf aktuell 550 Millionen Euro Assets. Damit steigert das Unternehmen seine Assets under Management auf 10,75 Milliarden Euro, wie es in einer Aussendung schreibt.

Patrick Kanters, Managing Director Global Real Assets bei APG, erklärt: „Als Anleger aus dem Pensionsbereich sind wir ständig weltweit auf der Suche nach attraktiven Infrastrukturinvestitionen, die uns dabei helfen langfristige und nachhaltige Renditen für ABP und andere Pensionsfonds zu erzielen."

Details zum Investment
Die Investition wird vor allem den Aufbau des norwegischen Unternehmens Småkraft AS vorantreiben. Småkraft ist der größte unabhängige Betreiber von Kleinwasserkraftwerken in Europa und verfügt derzeit über 110 Anlagen, die jährlich knapp 1,2 TWh Strom produzieren. Ende 2018 setzte sich das Unternehmen ehrgeizige Expansionspläne zum Ausbau der Jahresproduktion auf zwei TWh durch neue Laufwasserkraftwerke und den Erwerb bestehender Anlagen. Teil dieser Strategie ist es, dass Småkraft jedes Jahr zehn neue Kleinwasserkraftwerke errichtet.

„Wir freuen uns, unsere langjährige erfolgreiche Partnerschaft mit APG weiter auszubauen. Im Zuge der Energiewende in Europa wird norwegische Wasserkraft eine entscheidende Rolle spielen“, erklärt Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital.

Tor Syverud, Head of Hydro Investments bei Aquila Capital, ergänzt: „Unsere Mitarbeiter vor Ort sind auf die Entwicklung von Wasserkraftwerken spezialisiert. Kleine Laufwasserkraftwerke sind für Anleger aufgrund langer Laufzeiten, technischer Robustheit und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten interessant.“

APGs Kanters ergänzt: „In den letzten Jahren haben wir bedeutende Fortschritte im Hinblick auf das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele unserer Anleger gemacht. Ende 2019 lagen wir bei 5,8 Milliarden Euro Investments im Bereich erneuerbarer Energien. Indem wir unser Engagement bei Småkraft verstärken, erhöhen wir unseren Beitrag zur europäischen Energiewende weiter und tragen zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Aquila Capital hat sich mit seinem fundierten Wissen und seinem Track Record im Bereich Wasserkraft als starker Partner für APG erwiesen".

Im Rahmen der letzten GRESB-Bewertung wurde Småkraft AS mit der Bestbewertung von fünf Sternen ausgezeichnet. In der komparativen Analyse im Segment “Northern European Renewable Power Maintenance and Operation Sector” mit insgesamt 24 Assets erreichte Småkraft AS die zweitbeste Bewertung. (aa)
 

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