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Pensionsfonds investiert nachhaltig, ohne Verzicht auf Marktprämie

AP1, der führende schwedische Pensionsfonds, und TOBAM, ein forschungsorientierter quantitativer Vermögensverwalter mit Sitz in Paris, stellen einen neuen Ansatz für den Verzicht auf fossile Brennstoffe bei Schwellenländer Aktien- und globalen Hochzinsanleihen-Strategien vor.

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Tina Rönnholm (Bild) von External Partnerships and Innovation beim größten schwedischen Pensionsfonds AP1 sagt: „Wir sind seit vielen Jahren in die Maximum Diversification-Strategie investiert. Diese neue Entwicklung bestätigt aufs Neue die Belastbarkeit dieses Ansatzes“.
© AP1

AP1 und TOBAM reichen sich die Hand, um Anlagestrategien frei von fossilen Brennstoffen einzuführen. TOBAM setzt nun zu 100  Prozent auf einen Ansatz ohne fossile Brennstoffe für die Anti-Benchmark-Emerging Market Aktien und die globale Hochzinsnanleihenstrategie. Hierbei kommt die von TOBAM entwickelte Maximum Diversification-Methode zum Einsatz. Dies bedeutet, dass Unternehmen mit einem erheblichen Engagement in Sachen Produktion, Verkauf oder Förderung von fossilen Brennstoffen (einschließlich Kohle, Kohleverstromung, Öl und Gas) von den Anlageuniversen beider Strategien ausgeschlossen sind.

Maximum Diversification-Methode in Kombination mit Nachhaltigkeit im Einsatz
Beim Maximum Diversification-Ansatz von TOBAM geht es um das Aufbauen robuster Portfolios, nicht jedoch die Ergebnisse des Zusammenstellens individuell ausgewählter Wertpapiere. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Ansatz in Kombination mit angemessenen Nachhaltigkeitskriterien die tatsächlich einzigartige Möglichkeit eröffnet, nachhaltig zu investieren, ohne auf die Vorteile einer Diversifikation in Bezug auf Risiko und Ertrag zu verzichten. Der Verzicht auf fossile Brennstoffe steht überdies im Einklang mit der langfristigen, forschungsorientierten Anlagephilosophie sowie den lang gehegten Nachhaltigkeitsüberzeugungen von TOBAM, die sich insbesondere in der systematischen Verringerung der CO2-Bilanz aller TOBAM-Portfolios und einem verstärkten diesbezüglichen Engagement niederschlagen.

ESG-Integration ohne Renditeverzicht in veschiedenen Assetklassen ist möglich 
Majdi Chammas und Tina Rönnholm von External Partnerships and Innovation bei AP1, kommentieren die Einführung des Verzichts auf fossile Brennstoffe folgendermaßen: „Wir sind überzeugt, dass diese Initiative wegweisend ist, denn die Analysen von TOBAM zeigen deutlich auf, dass im Rahmen eines systematischen Ansatzes eine ESG-Integration in die unterschiedlichsten Anlageklassen möglich ist, ohne auf Renditen oder den Kern der zugrundeliegenden Anlagethese verzichten zu müssen. Dieser Ansatz stimmt auf ideale Weise mit dem Versprechen von AP1 überein, sowohl eine nachhaltige Entwicklung unterstützen zu wollen als auch optimale Investitionsrenditen zum Nutzen unserer Investoren zu gewährleisten“.

Integrität von TOBAMs Ansatz bleibt durch umfassende ESG-Integration bestehen
Tatjana Puhan, Managing Director und Deputy CIO von TOBAM, merkt an: "Die umfassendere ESG-Integration in unseren Anlageprozess unter gleichzeitiger Wahrung der Integrität unseres Ansatzes ist eine entscheidene Errungenschaft. Unsere Untersuchungen zeigen, dass sich der Verzicht auf Anlagen im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen keinen signifikanten Einfluss auf das generelle Profil unserer Strategien hat, wie zum Beispiel die Rendite, Volatilität, das Verlustverhalten oder die Diversifikationsvorteile gemessen mit dem the Diversification Ratio." Und weiter: "Unsere Untersuchungen ergeben hierbei bemerkenswerterweise, dass die Risikopositionierung praktisch unverändert bleibt. Dies ist eine der Kerneigenschaften des Maximum Diversification-Ansatzes: Die Fähigkeit, über alle auf dem Markt effektiven unabhängigen Risikoquellen hinweg gleichmäßig exponiert zu bleiben." (kb)

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