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Pensionsfonds AP1 kooperiert mit LGIM bei Fondsentwicklung

Legal & General Investment Management (LGIM) hat einen neuen Fonds, den L&G Emerging Market Equity Future Core Fund, aufgelegt. Der Indexfonds wurde in Zusammenarbeit mit dem schwedischen, öffentlich-rechtlichen Pensionsfonds AP1 entwickelt.

Volker Kurr, Head of Europe Institutional bei LGIM
Volker Kurr, Legal & General Investment Management
© LGIM

Institutionellen Investoren steht mit dem Aktienfonds L&G Emerging Market Equity Future Core Fund ein neues Gefäß zur Verfügung, dass in Zusammenarbeit von Legal & General Investment Management (LGIM) mit dem schwedischen öffentlich-rechtlichen Pensionsfonds AP1 entstanden ist. Durch die Kooperation mit AP1 soll sichergestellt werden, dass Strategie und Umsetzung den Anforderungen institutioneller Investoren an eine passive Anlagelösung gerecht werden, die mehrere ESG-Dimensionen abdeckt. Darüber informiert LGIM per Aussendung.

Langjährige Expertise
LGIM ist laut eigenem Bekunden ein führender Anbieter von passiven Investmentlösungen. Das an Indizes orientierte Anlagevolumen beläuft sich auf 436 Milliarden Euro. Die Gesellschaft entwickelt derzeit eine neue Generation von Indexfonds, die ESG-Gesichtspunkte integriert und den Active-Ownership-Ansatz und das Engagement von LGIM bei den Unternehmen im Index nutzt, unter anderem durch ihr Abstimmungsverhalten.

Das Kapital wird danach investiert, wie gut die Unternehmen bei den ESG-Kriterien abschneiden. Diejenigen mit einer guten Bewertung erhalten im Vergleich zu ihrer Marktkapitalisierung eine höhere Gewichtung, während diejenigen mit einer schlechten Bewertung geringer gewichtet werden. Die ESG-Bewertungen, die die Unternehmen erhalten, sind vollständig transparent. Die Firmen werden also darüber informiert, was sie tun müssen, um sich zu verbessern.

Über die Fondsstrategie
Der Fonds bildet den Solactive L&G Emerging Markets Future Core Index ab, der von LGIM entwickelt wurde und von dem in Deutschland ansässigen Indexanbieter Solactive berechnet wird. Der Index setzt sich aus großen und mittleren Unternehmen aus 26 Schwellenländern zusammen.

Zusätzlich zu den generellen Branchenausschlüssen für Energie und Tabak gelten zusätzliche Ausschlusskriterien für eine Beteiligung an folgenden Bereichen: Atomstromerzeugung, Angriffs- und umstrittene Waffen, Kohle und Wärmekraftwerkskohle, Tabakproduktion und -einzelhandel, Ölsandgewinnung, Cannabis für den nicht-medizinischen Konsum, Glücksspiel oder auch die wiederholte Verletzung der United Nations Global Compact Prinzipien (UNGC).

Druck auf Unternehmen ausgeübt
Colm O'Brien, Head of Index EMEA, bei LGIM, kommentiert dies: “Wir erkennen die Bedürfnisse und den Wunsch der Anleger nach einer Lösung für ihre Indexallokationen an, die ohne Engagement in fossilen Brennstoffen auskommt und zentrale Elemente der ESG-Kriterien integriert, aber gleichzeitig das Risiko- und Renditeprofil ihrer aktuellen Indexprodukte beibehält. Aus unserer Sicht liegt die einzige Möglichkeit, ESG richtig zu integrieren, darin, eine Änderung der Aktivitäten und des Verhaltens der dem Index zugrunde liegenden Unternehmen herbeizuführen. Die Lösung von LGIM verbindet das Engagement mit ihrem Abstimmungsverhalten. Die Kapitalallokation wiederum hängt davon ab, wie gut die Unternehmen bei den wichtigsten ESG-Kennzahlen abschneiden. Wir wollen die im Index enthaltenen Unternehmen dazu veranlassen, ihr eigenes Handeln selbst in die Hand zu nehmen. Dadurch werden sie in der Lage sein, ihre Gewichtung in unserem Index zu beeinflussen.”

AP1 ermöglicht auch anderen Institutionellen ein Investment
Majdi Chammas und Tina Rönnholm, External Partnerships & Innovation bei AP1, dazu:
“Wir freuen uns zu sehen, dass unsere Diskussionen mit LGIM über passive Investments, Active Ownership und Nachhaltigkeit in die Entwicklung dieses innovativen neuen Fonds eingeflossen sind. Die transparente Behandlung mehrerer ESG-Dimensionen wird nach unserer Überzeugung sowohl den Wandel als auch den Shareholder Value vorantreiben und uns gleichzeitig die Risiko- und Renditemerkmale bieten, die wir von passiven Investments erwarten. Darüber hinaus denken wir, dass langfristige Investoren wie wir selbst die Verantwortung haben, den Wandel durch die Allokation unseres Kapitals zu beeinflussen. Wir haben uns daher entschieden, diese Strategie in einem Fondsformat zu lancieren, so dass gleichgesinnte Investoren die Möglichkeit haben, mit uns zusammen zu investieren.”


Volker Kurr, Head of Europe Institutional bei LGIM, ergänzt: “Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit AP1 unsere jeweiligen Kompetenzbereiche für verantwortungsbewusstes Investment kombinieren konnten, um dieses überzeugende Fondsangebot auf den Markt zu bringen.
Diese Indexlösung basiert auf der Grundüberzeugung von LGIM, dass wir durch die Ausübung unserer Rechte und Positionen als einer der weltweit führenden Vermögensverwalter die Handlungen und das Verhalten der Unternehmen, in die wir im Namen unserer Kunden investieren, beeinflussen können. Wir glauben, dass dies zu positiven Veränderungen bei den Unternehmen und auf den Märkten, in die wir investieren, führen wird. Dies schlägt sich letztlich in einem langfristigen Wert für unsere Kunden nieder.“

Der Fonds ist ein irischer ICAV, der die europäischen OGAW-Standards erfüllt. Er ist in Dänemark, Finnland, Deutschland, Irland, Norwegen, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden registriert. Der Fonds wird auch in Österreich und der Schweiz registriert. (aa)
 

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