Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Märkte
twitterlinkedInXING

Pensionsfonds: 1,9 Billionen vertretene Euro mögen es passiv

66 Prozent der in einer DWS-Studie befragten, global agierenden institutionellen Investoren betrachten passive Anlagen als etablierten und vollwertigen Teil ihres Portfolios. Bemerkenswerterweise wird aber keine Verdrängung des aktiven Managements durch ETF und andere passive Produkte erwartet.

umfrage_photo_feats_adobestock_127759934.jpg
Die globale Umfrage liefert das erstaunliche Ergebnis, dass Institutionelle von einer mehr oder weniger friedlichen Co-Existenz zwischen aktiv und passiv ausgehen.
© Photo Feats

Die Mehrheit der untersuchten Pensionsfonds betrachtet passive Anlagen mittlerweile als vollwertigen Teil ihres Portfolios, so eine von der DWS geförderte Studie. Für die vom britischen CREATE-Research Institut durchgeführte Analyse wurden mehr als 150 Pensionspläne weltweit untersucht, die für ein verwaltetes Vermögen von rund 2,9 Billionen Euro stehen. Danach betrachten 66 Prozent der befragten Manager passive Anlagen als etablierten und vollwertigen Teil ihres Portfolios. Weitere wichtige Ergebnisse der Studie sind:

Der durchschnittliche Pensionsfonds hält 32 Prozent seiner Anlagen in passiven Produkten oder Lösungen, entweder in Form von Indexfonds, passiven Mandaten oder ETFs. Bei den passiven Investoren findet ein Wechsel statt: von Indizes, die nach Marktkapitalisierung gewichtet sind, hin zu Smart Beta, faktorbasierten, ESG- und anderen thematischen Strategien. Fast 50 Prozent der Pensionsfonds planen, ihre passiven ESG-Allokationen um mehr als fünf Prozent des verwalteten Vermögens zu erhöhen.

Co-Existenz
Nur zehn Prozent der Befragten erwarten, dass die passiven Investitionen die aktiven ersetzen. Die Mehrheit der Manager geht stattdessen davon aus, dass beide Varianten in den Portfolios nebeneinander bestehen.

Thorsten Michalik, Co-Head des Vertriebs der DWS und Regionalleiter für Asset Management, EMEA und APAC, kommentiert diese Ergebnisse so: "In den letzten zehn Jahren haben wir eine fundamentale Umgestaltung der Vermögensverwaltung gesehen, wobei einige Strategien standardisiert und mit geringen Kosten leicht zugänglich gemacht wurden. Dadurch haben Investoren heute beispiellose Auswahlmöglichkeiten, mit denen sie ihre Ziele bei der Vermögensallokation erreichen können. Unsere Aufgabe bei der DWS sehen wir darin, ihnen diese Auswahl zu erleichtern und marktführende Produkte und Lösungen für unsere Kunden anzubieten." (hw)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen