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Pensions- und Vorsorgekassen: Erste Performancezahlen bekannt

Der Fachverband von Österreichs Pensions- und Vorsorgekassen präsentierte auf einer Pressekonferenz die im Jahr 2021 generierten Renditen und überraschte bei dieser Gelegenheit mit einer Fusionsnachricht.

Mag. Andreas Zakostelsky und Geschäftsführer Dr. Stefan Pichler
Obmann Mag. Andreas Zakostelsky und Geschäftsführer Dr. Stefan Pichler vom Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) anlässlich der Vorstellung der Performancezahlen für das Jahr 2021.
© Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO)

Anlässlich der Vorstellung der Performancezahlen von Österreichs Pensionskassen  für das Jahr 2021 vor Journalisten in Wien wurde bekannt, dass seit Jahresanfang 2022 Österreichs acht Pensionskassen und acht Vorsorgekassen nunmehr von einem einzigen Fachverband unter dem Dach der Wirtschaftskammer Österreich vertreten werden.

Steigendes Gewicht
Hinsichtlich der Anspruchsberechtigten vervierfacht sich mit der Fusion die Größe somit auf mehr als vier Millionen Menschen. Durch den Zusammenschluss steigt das vom Verband der 16 Pensions- und Vorsorgekassen repräsentierte Vermögen von 27,3 Milliarden Euro (Pensionskassen) durch Einbeziehung des vertretenen Vermögens der Vorsorgekassen (16,5 Mrd. Euro) auf zusammen knapp 43,8 Milliarden Euro.

„Dieser Zusammenschluss wird uns als Interessenvertretung noch mehr Gewicht verleihen, um die Interessen unserer Kundinnen und Kunden noch stärker zu vertreten. Ein Beispiel dafür ist der General-Pensionskassenvertrag, auf dessen Umsetzung im Regierungsprogramm wir weiterhin pochen“, erklärte Mag. Andreas Zakostelsky, nunmehr Obmann des Fachverbandes der Pensions- und Vorsorgekassen der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich der Pressekonferenz, um im Anschluss die Performancezahlen für 2021 zu präsentieren.

Pensionskassen erzielten über sieben Prozent Rendite
 „Trotz Corona-Krise beweisen die Pensionskassen auch 2021 wieder ihre Stabilität und legen mit plus 7,54 Prozent eine außergewöhnlich starke Performance für ihre Bezieher hin. Das System der Pensionskassen bewährt sich auch in diesem Jahr und erfreut sich bei mittlerweile mehr als einer Million Österreicherinnen und Österreichern steigender Beliebtheit“, kommentierte Obmann Zakostelsky die auf Basis von Durchschnittswerten der acht Pensionskassen berechneten Performancezahlen.

Mit dem Ergebnis von plus 7,54 Prozent für  2021 liegt der Zehnjahresschnitt bei der Performance nun bei 5,06 Prozent, der 30-Jahres-Schnitt bei 5,37 Prozent, wie nachfolgende Grafik zeigt:

Anlageergebnis von Österreichs Pensionskassen von 1991 bis 2021

Hohe Aktienquote zahlte sich aus
Verantwortlich für die gute Performance war – wie „Institutional Money“ auf Nachfrage erfuhr - eine im historischen Vergleich mittlerweile relativ hohe Aktienquote, die laut Zakostelsky per Ultimo 2021 bei circa 40 Prozent lag. Aber auch die Immobilientangente wurde auf inzwischen knapp neun Prozent (8,9%) erhöht. Zum Vergleich: Ende 2018 lag dieser Wert Zakostelsky zufolge bei 4,2 Prozent.  

Vorsorgekassen kamen auf knapp über vier Prozent
Die traditionell konservativ anlegenden Vorsorgekassen erreichten mit 4,04 Prozent im Jahr 2021 ebenfalls einen Wert über dem langjährigen Schnitt. Mit Ende 2021 verwalten die acht Vorsorgekassen bereits ein Vermögen von 16,5 Milliarden Euro für mittlerweile knapp vier Millionen Personen. „Das System der Vorsorgekassen hat sich als großer Erfolg herausgestellt und ist aus dem österreichischen Vorsorgesystem nicht mehr weg zu denken. Die diesjährige Performance unterstreicht die stabile Veranlagung“, so Zakostelsky.

Zahlreiche, berechtigte Forderungen an die Politik
Für 2022 appelliert der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen an die Politik, sich endlich dem Pensionsthema stärker zu widmen. Der Ausbau der kapitalgedeckten Pensionsvorsorge wäre optimal dazu geeignet, wesentliche Impulse für den ökonomischen Aufholprozess nach dem Ende der Covid-19-Krise zu setzen.

Ein solcher Ausbau des bestehenden österreichischen Pensionskassensystems wäre verhältnismäßig rasch machbar – zum Beispiel mit dem General-Pensionskassenvertrag, der im Regierungsprogramm angeführt ist und der Umsetzung harrt. 

Aufgrund dieses General-Pensionskassenvertrages soll eine steuerbegünstigte Übertragung der Abfertigung in eine Pensionskasse ermöglicht werden. Dadurch können die Anspruchsberechtigten eine lebenslange Zusatzpension erhalten.

Zudem fordert der Verband die steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitnehmerbeiträgen und ein Prämienmodell für Geringverdiener.

Im Sinne des Umweltschutzes fordert der Fachverband die gesetzliche Möglichkeit zur Übermittlung der jährlichen Kontoinformation in elektronischer Form. (aa)

 

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