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OMV: Öl- und Gasquellen könnten bald Private-Equity-Anlegern gehören

Die Öl- und Gasquellen des österreichischen Energieversorgungsunternehmens OMV stoßen offenbar auf Kaufinteresse. So wird ein bekannter Finanzinvestor als Kaufinteressent gehandelt.

OMV-Tankstelle
© OMV Aktiengesellschaft

Carlyle Group prüft informierten Kreisen zufolge ein milliardenschweres Angebot für einen großen Teil der Öl- und Gas-Produktion des österreichischen Petrochemiekonzerns OMV, berichten verschiedene Medien, darunter auch Bloomberg. Der Finanzinvestor interessiert sich für das Upstream-Geschäft in den meisten Ländern, in denen die OMV tätig ist, wie mit der Situation vertraute Personen berichten.

Transformation angekündigt
Die OMV will ihre Öl- und Gasförderung bis 2030 um ein Fünftel reduzieren und die Produktion fossiler Brennstoffe bis 2050 ganz einstellen. Der teilstaatliche Konzern ist unter anderem in Libyen, Irakisch-Kurdistan, Malaysia, Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig.

Die OMV wandelt sich gerade von einem der größten mitteleuropäischen Öl- und Gasproduzenten in ein grünes Unternehmen, das sich auf Petrochemie, Recycling und Infrastruktur für Elektrofahrzeuge konzentriert.

Eine Übernahme würde wahrscheinlich nicht die kleine heimische Produktion in Österreich, jene in Russland sowie die Beteiligung an der börsennotierten rumänischen OMV Petrom betreffen, so die Personen.

Aktienkurs wandert nach oben
OMV stiegen nach dem Bericht über das Kaufinteresse in Wien um bis zu 6,9 Prozent auf 52 Euro, den höchsten untertägigen Kurs seit Juni. Die Aktie ist damit wieder auf einem ähnlichen Stand wie zu Jahresbeginn, womit der Konzern an der Börse rund 16 Milliarden Euro wert ist. 

Die OMV bräuchte für einen Deal die Unterstützung der österreichischen Regierung, der knapp 32 Prozent des Unternehmens gehören. Der Staatsfonds von Abu Dhabi, Mubadala Investment Co., hält einen Anteil von 25 Prozent. 

Wie zu hören ist, haben auch andere Interessenten ihr Interesse an dem Portfolio bekundet. Ein Vertreter von Aker des norwegischen Milliardärs Kjell Inge Røkke bestätigte, dass Aker in diesem Sommer Teil eines Konsortiums war, das sich mit den Öl- und Gasquellen der OMV befasst hat. Inzwischen sei man aber nicht mehr Teil der Bietergruppe.

Die Gespräche sind noch im Gange, und es ist nicht sicher, dass sie zu einer Transaktion führen, hieß es. Repräsentanten von Carlyle und OMV lehnten Stellungnahmen ab. (aa)

 

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