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Alpenländische Pensionskassen verwalten Rekordvermögen

Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des 1. Quartals 2019 ein Vermögen von 22,6 Milliarden Euro verwaltet – so viel wie nie zuvor. Interessantweise nimmt aber die Zahl der Pensionskassen in Österreich ab.

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Im Folgenden sehen Sie den hohen Anstieg der Anwärter und Leistungsberechtigten in den vergangenen Jahren so wie weitere Entwicklungen – einfach weiterklicken!
© magele-picture / stock.adobe.com

Das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen ist im ersten Quartal 2019 zum Vorquartal um 5,7 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro angewachsen. Ein Rekordstand, wie die Finanzmarktaufsicht FMA mitteilt.

Der größte Anteil wird mit 20,6 Milliarden Euro (plus 5,8 Prozent) von den fünf überbetrieblichen PKs gemanagt. Zwei Milliarden Euro (plus 4,9 Prozent) entfallen auf die vier betrieblichen PKs.

Mehr als ein Fünftel der Erwerbstätigen
Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten im Pensionskassensystem ist in diesem Zeitraum um 1,2 Prozent auf fast 959.000 gestiegen. Damit haben bereits 22,2 Prozent aller unselbständig Erwerbstätigen zumindest eine Anwartschaft auf eine Rente aus dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge. 105.500 Personen beziehen eine derartige Pension bereits, das sind 1,4 Prozent mehr als im Quartal davor.

Die Anlagestrategie der Pensionskassen hat sich im Beobachtungszeitraum kaum verändert. Das Vermögen wird zu rund 96,6 Prozent indirekt über Investmentfonds gehalten. Letztlich teilt es sich auf folgende Anlagekategorien auf: Guthaben bei Kreditinstituten 6,94 Prozent, Darlehen und Kredite 1,02 Prozent, Schuldverschreibungen 46,44 Prozent, Aktien 32,12 Prozent, Immobilien 4,62 Prozent und sonstige Vermögenswerte 8,86 Prozent. 30,62 Prozent des Veranlagungsvolumens wird – nach Absicherungsgeschäften – in fremder Währung gehalten.

Performance: plus 5,2 Prozent
Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) quartalsweise errechnete Performance betrug im ersten Quartal 2019 plus 5,2 Prozent (überbetriebliche PKs plus 5,3 Prozent; betriebliche PKs plus 4,4 Prozent). Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre betrug damit die Performance plus 3,5 Prozent (überbetriebliche plus 3,4 Prozent; betriebliche plus 4,5 Prozent), der vergangenen fünf Jahre plus 3,7 Prozent (überbetriebliche plus 3,6 Prozent; betriebliche plus 4,6 Prozent) und der vergangenen zehn Jahre plus 4,7 Prozent (überbetriebliche plus 4,5 Prozent; betriebliche plus 5,8 Prozent.) (eml)

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