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Nuveen sieht bereits positive Signale, nennt kaufenswerte Segmente

Die Tochtergesellschaft von TIAA (Teachers Insurance and Annuity Association of America) sieht trotz aller derzeitigen Belastungen für das zweite Halbjahr auch positive Hinweise auf eine etwas bessere Marktentwicklung.

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Noch ist das Anlagejahr 2022 nicht verloren, manche Signale machen Hoffnung auf ein etwas besseres, zweites Halbjahr.
© metamorworks / stock.adobe.com

Mit anhaltendem Gegenwind an den Kapitalmärkten rechnet der Vermögensverwalter Nuveen auch im zweiten Halbjahr 2022. Denn die meisten entsprechenden Faktoren seien nach wie vor gegeben, wie das Global Investment Committee (GIC) in seinem Halbjahresausblick 2022 schreibt. Dabei nennen die Experten explizit hohe Inflation, nachlassendes Wachstum, steigende Zinsen, die Unsicherheit über die US-Geldpolitik und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. 

Hoffnungssignale
„Doch nicht alles erscheint düster“, schreibt das GIC. So gebe es „einige positive Hinweise für die Zukunft, darunter eine moderatere Inflation, den anhaltend robusten Konsum und die Möglichkeit, dass die US-Notenbank ihren Straffungskurs mäßigen könnte.“

Die Inflation sollte in den nächsten 18 Monaten nachlassen. Und steigende Nettovermögen und Arbeitsplatzsicherheit erlaubten weit bessere Prognosen des Verbraucherverhaltens, als die eher verhaltenen Äußerungen der Konsumenten in einschlägigen Umfragen nahelegten.

Bad News are good News
„Nachrichten über stagnierende Arbeitsplatzzahlen oder Löhne klingen zwar negativ, sie sind aber notwendig, um das rasante Wachstum der Gesamtnachfrage zu verlangsamen, die Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen und es der Geldpolitik zu ermöglichen, wieder von der Bremse zu gehen“, gibt Chef-Anlagestratege Brian Nick zu bedenken. „Auch wenn noch weitere Zinserhöhungen anstehen, kann eine leichte Abschwächung der Beschäftigungsdaten dazu beitragen, dass die Geldpolitik die Expansion nicht abwürgt.“ Eine leichte Rezession sei aber nicht ausgeschlossen.

Wo investieren?
Nach der Neubewertung vieler öffentlich gehandelter Vermögenswerte erkennt Nuveen zu Beginn der zweiten Jahreshälfte die Gelegenheit, dass Sorgen neuen Chancen weichen. „In punkto Portfoliostruktur konzentrieren wir uns auf das Thema Inflationsausgleich sowie auf Marktbereiche, die sich dank bereits verarbeiteter Notenbankschritte stabilisiert haben – ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Anleihen“, heißt es in dem Ausblick des GIC.

Für die Portfoliokonstruktion leiten die Experten daraus folgende Schlüsse auf Sicht der kommenden sechs bis zwölf Monate ab:

  • Bevorzugung von Credits gegenüber Aktien: Diese Präferenz basiere auf dem günstigeren Risikoertragsprofil von Unternehmensanleihen.
  • Wiederanhebung der Duration: Angesichts steigender Wahrscheinlichkeit einer Rezession und weitgehender Verarbeitung der erwarteten Zinsschritte an den Anleihenmärkten sei es an der Zeit, die Durations-Untergewichtung zu neutralisieren.
  • Reale Assets als Inflationsschutz: Anlagen in Infrastruktur, Ackerland und Gewerbeimmobilien könnten Schutz vor hoher Inflation bieten.
  • Besondere Attraktivität öffentlicher Märkte: Auch wenn eine strategische Allokation in privaten Assets wertvoll bleibe, böten die angeschlagenen öffentlichen Märkte derzeit ein besonders hohes kurzfristiges Aufwärtspotenzial. (aa)
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