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Nutzen Sie die weiterhin hohe Volatilität an den Märkten!

Der knappe Wahlsieg der Pro-Europäer in Griechenland lässt die Märkte ein wenig durchatmen, doch die Probleme seien damit nicht behoben. Die Finanz- und Schuldenkrise in Europa werde die Märkte weiterhin in ihren Bann ziehen. Neben Griechenland blieben die Sorgen um die spanischen Banken, dann die weitere Entwicklung in Italien und vieles mehr. Entsprechend erforderten Anlagen in einem schwierigen makroökonomischen und politischen Kontext eine gründliche und strenge Analyse und Auswahl der Anlageinstrumente. Auf der anderen Seite würde die hohe Volatilität an den Märkte aber auch immer wieder gute Einstiegschancen bieten. Das geht aus der jüngsten Marktanalyse der Französischen Fondsgesellschaft METROPOLE Gestion zur aktuellen Lage an den europäischen Aktienmärkten hervor.
 
 
 
 
„Die Bewertungen der Anlagen sind im Lichte des ungünstigsten Szenarios zu beurteilen", erläutert Markus Hampel (Bild links), Deutschlandchef von METROPOLE Gestion. „Diese Logik ist seit jeher Grundlage unseres Investmentprozesses, vor allem für Banken. Getreu diesem Grundsatz haben wir auch nie in spanische Banken investiert - ihre Bilanzen sind zu schwach, um die erforderlichen Rückstellungen für die Verluste aus spanischen Immobilien bilden zu können." Unterziehe man etwa die französische Großbank BNP Paribas (ISIN: FR0000131104) der gleichen Analyse, so Hampel weiter, dann stelle man fest, dass die Bank zwar Engagements in Höhe von 5 Milliarden Euro auf dem spanischen Immobilienmarkt halte, gleichzeitig aber durchaus in der Lage wäre, neue Rückstellungen im Falle einer Abschreibung von 50 Prozent dieser Immobilienkredite zu bilden. Hier sei das ungünstigste Szenario bereits eingepreist. Folglich ermögliche ein disziplinierter Investmentprozess nicht nur die Minimierung der Risiken in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, sondern auch die Nutzung überzogener Marktreaktionen, vor allem, wenn diese von allgemeinen Vorurteilen geleitet werden, heißt es in der Marktanalyse weiter.
 
Nicht alle europäische Unternehmen würden aber in gleichem Maße von der Staatsschuldenkrise in Mitleidenschaft gezogen. Isabel Levy, CIO und Leiterin des Asset Managements bei METROPOLE Gestion, erklärt dazu: „Viele europäische Unternehmen des Industriesektors haben folgende Gemeinsamkeiten: zum einen eine solide internationale Präsenz, dann eine starke Wettbewerbspositionen, sowie gesunde Bilanzen. Sie sind somit bestens aufgestellt, um sich erfolgreich gegen die ungünstigsten Wirtschaftsszenarien stemmen zu können." Doch die Aktienmärkte würden wohl auch in den kommenden Monaten noch von hoher Volatilität geprägt, da die europäische Schuldenkrise weiter an den Nerven der Anleger zerre. Diese Volatilität könne man aber auch nutzen, so die Marktexperten von METROPOLE Gestion, die auf Value Investing spezialisiert sind. So hatten sie Ende März einige Positionen nach dem Erreichen des von ihnen berechneten fairen Wertes in den Fonds METROPOLE Selection (ISIN FR0007078811) und METROPOLE Avenir Europe (ISIN FR0007078829) aufgelöst oder stark reduziert. Dazu gehörten SAP (DE0007164600), Daimler (DE0007100000), die britische Sage Group (GB0008021650), der Geschmack- und Duftstoffkonzern Symrise (ISIN: DE000SYM9999), sowie die britische Morgan Crucible (ISIN: GB0006027295).
 
Die in diesem Quartal angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise anhaltende Korrektur der Märkte biete aber neue Einstiegsmöglichkeiten, da bestimmte Werte erneut mit hohen Abschlägen gehandelt werden. „Wir haben etwa den starken Kurseinbruch von Morgan Crucible, dem führenden Nischenakteur für Kohlenstoffanwendungen, genutzt, um in unserem Nebenwertefonds METROPOLE Avenir Europe wieder in diesem Wert zu investieren", erklärt Markus Hampel. „Andere verkaufte Werte wie Schneider Electric (ISIN: FR0000121972) oder Technip (ISIN: FR0000131708) haben fast wieder unsere Einstiegsniveaus erreicht." Letztendlich böten sich Investoren gerade in solchen Übertreibungsphasen stets günstige Anlagechancen.
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