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Novartis tendiert zu Spin-Off seiner Generikasparte Sandoz

Novartis tendiert zu einer Abspaltung ihrer Generikasparte Sandoz. Das derzeit schwierige Umfeld für fremdfinanzierte Übernahmen erschwere einen potentiellen Kauf durch Unternehmen aus dem Bereich Private Equity, erfuhr Bloomberg News von Informanten.

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© gustavofrazao / stock.adobe.com

Der Schweizer Pharmariese hält eine separate Börsennotierung von Sandoz für immer wahrscheinlicher, so die Personen, die nicht namentlich genannt werden möchten. Dabei könnte eine Bewertung von 25 Milliarden US-Dollar erreicht werden. Novartis prüfe weiterhin eine Reihe von Optionen für das Geschäft und habenoch keine endgültige Entscheidung getroffen, heißt es. Sandoz ist eine der wichtigsten Herausforderungen für Novartis-Chef Vas Narasimhan, der das Unternehmen profitabler und wachstumsstärker machen will.

Wert für die Aktionäre schaffen
Novartis hatte im Oktober eine strategische Überprüfung von Sandoz eingeleitet, um Wert für Aktionäre zu schaffen. Eine ganze Reihe von Private-Equity-Firmen war wohl interessiert. Falls ein Verkauf zustande käme, wäre es eine der größten Übernahmen durch Finanzinvestoren aller Zeiten. Nach Informationen von Bloomberg gehörten Blackstone und Carlyle Group zu den Interessenten, genauso wie Advent International, Hellman & Friedman und KKR & Co.

Verschlechterte Rahmenbedingungen für Übernahme durch Private Equity-Haus
Ein Sprecher von Novartis sagte, die strategische Überprüfung laufe noch. Alle Optionen würden noch in Betracht gezogen. Bis Jahresende wolle man den neuen Sachstand kommunizieren. Die Rahmenbedingungen für Übernahmen haben sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert: Hohe Inflation, der Krieg in der Ukraine und die volatilen Aktienmärkte reduzieren die Bereitschaft von Banken, Geld für große Übernahmen bereitzustellen. Daran sind bereits mehrere hochkarätige Transaktionen in Europa gescheitert, wie jüngst etwa der geplante Verkauf des britischen Geschäfts von Walgreens Boots Alliance.

Weitere Spin-Offs
GSK plant zum 18. Juli die Ausgliederung seiner Consumer-Health-Sparte, was der größte Börsengang an der Londoner Börse in den letzten zehn Jahren werden könnte. Auch dieses Geschäft war zuvor im Blick von Private-Equity-Firmen gewesen. (kb)

 

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