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Notenbankpolitik bringt Volatilität: Aktienquote reduziert

Die US-Notenbank Fed zieht die geldpolitischen Zügel an und die Märkte reagieren. Vor allem Growth- und Techwerte verloren stark – und wegen ihrer starken Gewichtung auch viele große Indizes. Jetzt zeigen auch die Liquiditätsindikatoren Gefahr an.

Benjamin Bente
Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest GmbH
© Vates Invest

„Im Portfolio haben wir die Aktienquote auf 33 Prozent reduziert, weil die Fed-Politik Volatilität in den Markt bringt und nun auch Liquiditätsindikatoren Gefahr signalisieren“, sagt Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest.

Vates-Ampel sprang auf Gelb
Am Freitag, dem 21. Januar 2022, wechselte die Indikator-Ampel von Hellgrün auf Gelb. „Noch vor den erheblichen Aktienmarktverlusten im Tagesverlauf kamen die Signale, die Aktienquote im Vates Parade Fonds haben wir im Zuge dessen mittels S&P-Future-Hedge auf 33 Prozent gesenkt“, sagt Bente. Bereits im Verlauf der Woche hatten die beobachteten kurzfristigen Liquiditätsindikatoren innerhalb der Ampel einer nach dem anderen auf Rot gewechselt, sodass die Vates-Ampel auf Gelb sprang.

Reaktionsgeschwindigkeit der Ampel nun im Normbereich
„Nach den überdurchschnittlich schnellen Signalen im vergangenen Jahr kam das Gelb-Signal dieses Jahr innerhalb des historischen Normalbereichs bei der Reaktionsgeschwindigkeit – und das ist auch ganz gut so“, sagt Bente. Denn im vergangenen Jahr reagierten die kurzfristigen Liquiditätsindikatoren wie beispielsweise die High Yield Spreads oder der VIX deutlich schneller, lieferten Signale zur Reduzierung der Aktienquote. „Rückblickend kamen diese teilweise vielleicht zu schnell“, sagt Bente.

Jetzt interpretiert ein verunsicherter Markt Ankündigungen der Fed tendenziell negativ
Neben den in Kürze einsetzenden Zinserhöhungen und des bereits laufenden Tapering, also der geringeren Ausweitung der Notenbankbilanz durch Absenkung der Ankaufgeschwindigkeit neuer Anleihen im Rahmen des laufenden Quantitative Easing Programms, hat die US-Notenbank für dieses Jahr das Quantitative Tightening angedeutet. „Sie möchte ihre Bilanz also sogar netto abbauen, was der teilweisen Umkehr des vorigen Quantitative Easing Programms entspricht“, so Bente.

Buy-and-Hold war gestern: Aktives Risikomanagement hat 2022 die Nase vorne
Die geänderte geldpolitische Ausrichtung der Fed nimmt dem Aktienmarkt den zentralen Bullenmarktfaktor der vergangenen Jahre und sollte zu spürbar höherer Volatilität als 2021 führen. „Buy and Hold ist aber in Zeiten restriktiver handelnder Notenbanken eine gefährliche Strategie, wie etwa die erheblichen Verluste bei kleinen Techwerten eindrucksvoll zeigen“, sagt Bente. Deshalb wurde auch die Aktienauswahl angepasst, Energie-, Banken- und Pharmasektor wurden aufgestockt. „Genau aus diesem Grund sehen wir das neue Jahr aber als große Chance für Fondsansätze mit aktivem Risikomanagement und sehr flexibler Aktienquote wie etwa unseren Vates Parade Fonds.“ (kb)

 

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