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Norwegens Riesen-Staatsfonds will Aktien nach dem Einbruch kaufen

Norwegens Staatsfonds mit einem Anlagevolumen von 10,1 Billionen Kronen (882 Milliarden Euro) will nun Aktien nachkaufen, nachdem seine Aktienbestände durch den Markteinbruch wertmäßig in Mitleidenschaft wurden. Rebalancing ist also angesagt.

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Yngve Slyngstad, Staatsfondslenker bis 31. August 2020
© NBIM

Das Aktienportfolio des Fonds ist in diesem Jahr bisher um 23 Prozent gesunken. Das bedeutet, dass es nur noch etwas mehr als 65 Prozent der Gesamtinvestitionen ausmacht und damit weit unter der Zielallokation von 70 Prozent liegt. "Der Fonds befindet sich in einer Situation, die wahrscheinlich ein Rebalancing auslösen wird", sagte CEO Yngve Slyngstad auf einer Pressekonferenz in Oslo. "Das bedeutet, dass wir wahrscheinlich irgendwann in der Zukunft damit beginnen werden, Aktien an den globalen Aktienmärkten zu kaufen."

Wenig Spielraum für Yngve Slyngstad​ ohne Rücksprache mit der Politik
Das Mandat des Fonds sieht vor, dass er das Finanzministerium benachrichtigt, wenn sein Aktienportfolio um mehr als zwei Prozentpunkte vom 70 Prozent-Ziel abweicht. Die Regierung hat dann einen weiten Spielraum, um zu entscheiden, wann der Ausgleich beginnen und über welchen Zeitraum er sich erstrecken soll. Slyngstad lehnte es ab zu sagen, ob der Fonds bereits begonnen hat, sein Portfolio anzupassen.

YTD-Performance minus 16,17 Prozent
Der gesamte Fonds hat in diesem Jahr bis Mittwoch etwas mehr 16 Prozent (siehe Tabelle) verloren, wie aus Präsentationsmaterial der Pressekonferenz vom 26. März 2020 hervorgeht:

Quelle: Norges Bank Investment Managment (NBIM)

(kb)

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