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NNIP: Weltweite Aktienbewertungen auf Höchstwert seit 20 Jahren

NN Investment Partners weist darauf hin, dass Aktien aus fundamentaler Sicht mittlerweile so hoch bewertet sind, wie seit dem Millenium nicht mehr. Weitere Kurssteigerungen sind u.a. davon abhängig, ob die zerstrittene Politik die tiefen Gräben überwindet und ein neues Konjunkturpaket verabschiedet.

Patrick Moonen, Principal Strategist, NN Investment Partners
Patrick Moonen, NN Investment Partners
© NN Investment Partners

Die weltweiten Aktienbewertungen befinden sich nach der anhaltenden Aufwärtsbewegung im August nun auf dem höchsten Stand seit 20 Jahren. Die Prognose für das Kurs-Gewinn-Verhältnis der kommenden zwölf Monate beträgt nun das 21,2-fache, während die Aktienrisikoprämie auf 4,4 Prozent gesunken ist – etwas unter dem Durchschnitt von 4,7 Prozent seit der globalen Finanzkrise.

Laut Patrick Moonen, Principal Strategist, NN Investment Partners, hängt der Rückgang der Aktienrisikoprämie mit der von den Währungs- und Finanzbehörden erzielten Verringerung der Downside-Tail-Risiken zusammen. Es bestehe Moonen zufolge eine geringe positive Korrelation zwischen der Entwicklung der Geldmenge und den Aktienbewertungen, aber Zentralbanken allein könnten die Märkte nicht weiter nach oben treiben. Um den Aufwärtstrend fortzusetzen, sei eine kontinuierliche und umfangreiche fiskalische Unterstützung notwendig.

Daher sei es für die US-Gesetzgeber von entscheidender Bedeutung, das vierte Konjunkturpaket zu verabschieden. Das politische Klima begünstige aber keinen schnellen Kompromiss, da der Wahlkampf für die Wahlen im November bereits begonnen hat und die politische Landschaft sehr gespalten sei.

"Wir sind jedoch ebenso wie der Markt davon überzeugt, dass die politischen Entscheidungsträger letztendlich eine Vereinbarung treffen werden, die die Konjunkturerholung verlängert und die Märkte unterstützt", prognostiziert Moonen abschließend. (aa)

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