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Nikko Asset Management erwartet starken Nikkei und schwachen Yen

John Vail, globaler Chefstratege bei Nikko Asset Management, erwartet in den kommenden Monaten deutliche Zuwächse am japanischen Aktienmarkt. Die anhaltende Yen-Schwäche dürfte aus Sicht von Euro-Anlegern aber Performance kosten.

John Vail
John Vail, globaler Chefstratege bei Nikko Asset Management
© Nikko AM

In Yen gerechnet, haben sich Japans Aktien in den vergangenen Monaten nicht allzu schlecht entwickelt. Der Yen aber war schwach, vor allem wegen höherer Zinsen in den USA, während die japanische Notenbank ihre Politik mit Verweis auf das Fehlen nachhaltiger Inflation in Japan die Geldpolitik nicht verschärfte. 

Angesichts der vollständigen Wiederbelebung der Wirtschaft - und der allmählichen Wiederaufnahme des internationalen Tourismus - im zweiten Quartal sind die Verbraucher wieder optimistischer, findet John Vail, globaler Chefstratege bei Nikko Asset Management. Im Automobilsektor, der einen großen Teil des Aktienmarktes und der Wirtschaft ausmache, verbessere sich die Lage zusehends. Die Unternehmensgewinne erholten sich weiter. Der schwächere Yen dürfte dies weiter begünstigen, insbesondere nachdem die drei- bis sechsmonatigen Devisenabsicherungen auslaufen. 

"Das politische Risiko in Japan ist gering und die Strukturreformen werden fortgesetzt, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und alternative Energien. Japans war zwar kaum in Russland engagiert, die aus dem Krieg resultierenden höheren Rohstoffpreise und das schwache globale Wirtschaftswachstum wird das Land aber treffen", ist Vail überzeugt. In der Zwischenzeit werde die Erholung Chinas nach seinen Lockdowns für Japan besonders vorteilhaft sein. 

Japans Aktienmarkt wird derzeit unterstützt durch günstige Bewertungen (das KGV des Topix fiel zuletzt auf 11,9 auf Basis der die Konsensschätzungen für die Gewinne im laufenden Kalenderjahr), rekordverdächtige Aktienrückkäufe und die Dividendenrendite, die mit 2,5 Prozent im Vergleich zu Anleihen weiterhin attraktiv ist. 

Trotz der beunruhigenden geopolitischen Lage erwartet man bei Nikko Asset Management, dass der Topix bis Jahresende auf 1.980 Punkte steigen wird. Das wäre ein Zuwachs von 9,2 Prozent in Yen ab dem Basisdatum 17.06.2022). Der Nikkei dürfte 28.000 Punkte erreichen. (kb)

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