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Niedrigere Volatilität könnte zu einem relativ ruhigen April führen

Die Volatilität ist zuletzt zurückgegangen, weil Investoren sich darauf konzentrieren, in welche Richtung sich die Inflation entwickelt, so Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management.

Mark Dowding
Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management
© BlueBay Asset Management

"Es dürfte ratsam sein, die Konjunkturdaten aus dem laufenden Quartal abzuwarten, um die Richtung der Inflationsdynamik klarer abschätzen zu können“, meint Mark Dowding, CIO bei BlueBay Asset Management in London.

Solide Wirtschaftdaten halfen Aktien auf die Sprünge
Solide US-Wirtschaftsdaten seien in der vergangenen Woche an den Märkten wohlwollend aufgenommen worden, und die Aktien kletterten auf neue Rekordhochs, so Mark Dowding weiter. Bewegung sei auch in die Treasury-Renditen gekommen: "Nach einem sehr deutlichen Zinsanstieg im ersten Quartal zeigte sich die Lage zuletzt etwas entspannter, was auch die Aussichten für das kommende Quartal betreffen könnte: Wahrscheinlich ist, dass ein neuer Anstieg der Renditen möglicherweise erst nach dem Vorliegen festerer Inflationsdaten erfolgen wird." Folglich war in den vergangenen Tagen der Weg frei für eine gute Performance von Risikoanlagen, wobei Aktien Gewinne erzielten und Anleihespreads mit Beginn des neuen Quartals anzogen. 

US-Dollar sollte bald wieder stärker werden
Der US-Dollar hingegen verbilligte sich und gab damit einen Teil der Gewinne, die er im März erzielt hatte, wieder ab. Dowding dazu: "Wir sind allerdings weiterhin der Meinung, dass die Erholung der US-Wirtschaft in den nächsten Monaten für einen stärkeren US-Dollar sorgen dürfte. Die Impfkampagnen in Europa verzögern sich durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem AstraZeneca-Vakzin. Die nächsten Monate dürften vom Warten auf weitere Fortschritte bei den Impfungen und einen Rückgang der Infektionszahlen geprägt sein."

Inflationszahlen entscheidend für die weitere Marktentwicklung
Das Fortkommen der Märkte wird viel von den Inflationszahlen der kommenden Monate abhängen. In der nächsten Woche werden in den USA die Zahlen des Verbraucherpreisindex für März veröffentlicht. Dowding: "Die Märkte erwarten allerdings bereits einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Februar. Es dürfte deshalb ratsam sein, die Konjunkturdaten aus dem laufenden Quartal abzuwarten, um die Richtung der Inflationsdynamik klarer abschätzen zu können."

Trend zu niedrigerer Volatilität könnte zu einem relativ ruhigen April führen
"Für uns in Großbritannien könnte das Highlight der nächsten Woche in der Tat darin bestehen, zum ersten Mal seit vier Monaten vor einem Pub sitzen zu dürfen – bei Kälte und Regen", sagt Dowding. (kb)

 

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