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Neuer Instrastrukturfonds Prime Green Energy Infrastruktur verfügbar

Der Vermögensverwalter Prime Capital hat ein erstes Closing über 202 Millionen Euro für den Prime Green Energy Infrastructure Fund erreicht, seinem ersten Multi-Investorenfonds im Bereich Infrastruktur.

Windenergie, Windräder, Windkraftanlage
© Prime Capital

Der neue Prime Green Energy Infrastructure Fund wird sich auf Windenergieanlagen in den skandinavischen Ländern konzentrieren, die sich durch die niedrigsten Stromerzeugungskosten in Europa auszeichnen, ohne auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Der Fonds wird Anlagen in einem späten Entwicklungsstadium erwerben und das volle Renditepotential durch Anwendung einer Value-Add-Strategie ausschöpfen. Diese Strategie umfasst die Optimierung von Genehmigungen, der Windparkgestaltung und der eingesetzten Technologie sowie die vollständige Ausschreibung von Verträgen und die optimale Strukturierung von langfristiger Finanzierung und Marktpreisrisiko. Darüber informiert Prime Capital per Aussendung.

Der Fonds ist der erste Infrastrukturfonds, der eine Zertifizierung von Sustainalytics, einem weltweit führenden Unternehmen für ESG-Forschung, -Rating und -Analyse, erhält.

Namhafter Lieferant
Der Fonds hat eine Kooperationsvereinbarung mit Siemens Gamesa Renewable Energies S.A. („SGRE“), einem weltweit führenden Windturbinenhersteller. Prime Capital kann damit attraktive Projekte in einem frühen Stadium identifizieren und erwerben, alle technischen und kommerziellen Aspekte der Projekte optimieren und dabei gleichzeitig von der Technologie und dem Know-how von SGRE profitieren. Dieser Ansatz wurde bereits bei Transaktionen in der jüngeren Vergangenheit erfolgreich realisiert, u. a. bei Prime Capitals Projekt Nordlicht, einem 290-MW-Projekt in Norwegen, das kurz vor der Inbetriebnahme steht, und bei Projekt Stavro, einem 254-MW-Projekt in Schweden, für das Ende des vergangenen Jahres die Finanzierungsverträge erfolgreich abgeschlossen wurden.

"Wir können überdurchschnittliche Renditen erzielen, verglichen mit anderen europäischen Investitionen in Erneuerbare Energie. Dies gelingt uns durch die Größenvorteile und die ausgezeichneten Windressourcen, die wir in den skandinavischen Ländern erreichen und durch unsere flexible Wertschöpfungsstrategie. Gleichzeitig investieren wir in einige der stabilsten Volkswirtschaften der Welt, mit einer stark wachsenden Nachfrage nach Elektrizität und ehrgeizigen Klimazielen", sagt Dr. Mathias Bimberg, Leiter des Bereichs Infrastruktur bei Prime Capital. "Im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld, das durch die Covid-19-Pandemie bestimmt wird, können wir aufgrund unserer flexiblen Wertschöpfungsstrategie sowohl von der abnehmenden Verfügbarkeit langfristiger Finanzierungen profitieren als auch von vergleichsweise niedrigen Strompreisen", fügt er hinzu.

Erste Investitionsprojekte gesichert
Prime Capital hat sich in Schweden und Norwegen bereits drei attraktive Investitionsprojekte für den Fonds gesichert. Die erste Investition ist bereits kurz nach dem ersten Closing des Fonds geplant und wird den Track Record von Prime Capital im Infrastrukturbereich auf über 1,2 GW realisierte Kapazität steigern. Prime Capital ist damit einer der größten Investoren im skandinavischen Onshore-Windsegment.

Institutionelle Investoren haben zugegriffen
Mehrere große institutionelle Investoren haben den Fonds gezeichnet und werden in seinem Beirat vertreten sein. Siemens Financial Services, der Finanzierungsarm des Siemens-Konzerns, und die Nordrheinische Ärzteversorgung hatten beide bereits zuvor mit Prime Capital in mehrere skandinavische Projekte investiert.

"Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das unsere Investoren aufgrund der jüngsten Transaktionen in uns gesetzt haben", sagt Dr. Werner Goricki, Vorstand und CIO von Prime Capital. "Mit dem Prime Green Energy Infrastructure Fund können institutionelle Anleger nun in ein diversifiziertes Portfolio großer Erneuerbarer Energieprojekte investieren. Der Zugang zu solchen Projekten ist sonst nicht ohne Weiteres möglich. Unsere jüngsten, großen Transaktionen haben Konsortien von internationalen Investoren zusammengeführt, wodurch unsere Beziehungen gefestigt wurden und der Weg für diesen Fonds geebnet ist. Wir konnten erhebliches Alpha, auch im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, generieren.“

Prime Capital beabsichtigt mit weiteren Closings insgesamt ein Volumen von 500 Millionen Euro einzusammeln. Mit diesem Angebot will die Gesellschaft den wachsenden Appetit der Investoren auf nachhaltige Investitionen befriedigen, die auf der Suche nach attraktiven, risikoadjustierten Renditen sind. (aa)

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