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Ned Davies Research: Trotz steigender Renditen - Bullenmarkt intakt

Für Timothy Hayes, Investmentstratege von Ned Davies Research, hat der Bullenmarkt bei Aktien weiterhin Bestand, allen steigenden Zinsen zum Trotz. Liquidität und Sentiment sind weiterhin die Haupttreiber der Märkte.

Timothy Hayes, Chief Global Investment Strategist von Ned Davies Research (NDR)
Timothy Hayes, Chief Global Investment Strategist von Ned Davies Research (NDR)
© Institutional Money

Die steigenden Renditen von US-Staatsanleihen sorgten jüngst für Turbulenzen an den Märkten. Für Timothy Hayes, Chief Global Investment Strategist von Ned Davies Research (NDR), einem der anerkanntesten Investment Research Institute in New York, ist der Bullenmarkt dennoch intakt. Er präsentierte auf Einladung der Kathrein Privatbank zum jährlichen Private Banker´s Lunch für institutionelle Anleger am 17. März 2021 digital seinen Marktausblick für 2021. Wesentliche Indikatoren unterstützen seinen optimistischen Ausblick.

An erster Stelle ist die hohe Liquidität für die positive Entwicklung des Aktienmarktes verantwortlich. Hayes erwartet auch keinen Kurswechsel der US-amerikanischen Notenbank Fed, weshalb in den USA kein Ende dieses Trends abzusehen ist. Die Stimmung der Anleger sollte daher positiv bleiben. Auf die Frage, wie lange eine derart positive Stimmung andauern könnte, meinte er: “Länger als man es vielleicht erwarten könne.”

Erholung an breiter Front
Für Hayes war der coronabedingte Einbruch der Märkte vor genau einem Jahr nur ein Ausreißer in einem weiterhin intakten säkularen (sprich langfristigen) Bullenmarkt, der seit dem Ende der Finanzkrise 2009 andauert. Mit mittlerweile zwölf Jahren erreicht dieser ein gewisses Reifestadium, andere, vergleichbare Bullenmärkte dauerten aber über 18 oder sogar mehr als 20 Jahre an. Die Erholung der Unternehmensgewinne, mehr als 70 Prozent der Unternehmen im MSCI Welt Index haben in der letzten Berichtssaison die Analystenprognosen übertroffen, stimmt ihn zuversichtlich. Ebenso, dass die Erholung der Aktienmärkte vom breiten Markt getragen worden ist und nicht nur von den schon hoch bewerteten FANMAG-Unternehmen.

Wo besteht Outperformance-Potenzial?
Wer zählt nun zum Kreis der Profiteure in dem zu erwartenden Umfeld? Laut Hayes haben China und damit die Emerging Markets mit steigenden Rohstoffpreisen eine gute Chance auf Outperformance. Der Finanzsektor könnte von den steigenden Renditen profitieren. Kleine (Value-) Unternehmen (Small Caps) zählen vermutlich ebenfalls zu den Gewinnern. Gold leidet unter dem Renditeanstieg, weshalb er hier zu einer neutralen Gewichtung im Portfolio tendiert.

Investoren, die einen Dachfonds auf Basis des Ned Davies Researchs wollen, steht der von Kathrein Bank verwaltete NDR Active Allocation Fund zur Verfügung. (aa)

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